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	<title>Alternative Europa Plattform &#187; Zinspolitik</title>
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	<description>Volksenscheid Zins- und Zinseszins Rettungspaket-bremse Grundgesetz Bürgergeld Grundeinkommen</description>
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		<title>Transaktionssteuer versus Geldumlaufsicherungsgebühr</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 14:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die politischen Verwerfungen der letzten Wochen und Monate bei der Gewährung von Rettungspaketen für Banken und jetzt auch kürzlich für ganze Volkswirtschaften wie am Beispiel von Griechenland auf gezeigt, verlangen neue innovative Lösungsansätze. Generell entsteht eine immer größer werdende Stimmung gegen die offensichtlich falsche Politik der Schwarz-Gelben Koalition. &#8220;Den Banken geben, dem Bürger nehmen&#8221; . Ebenso stehen aber auch Die Grünen und die SPD ohne Konzepte und Lösungen da. Dies zeigt sich am Abstimmungsverhalten der Fraktionen. Es ist müßig darüber zu sinnieren ob die Bundesregierung absichtlich oder unwissentlich seine Rettungspaketentscheidungen traf,  die den Steuerzahler noch über Jahrzehnte belasten werde zugunsten von Privatbanken. Die angeblich von Merkel bezeichneten &#8220;systemrelevanten&#8221; Banken, machen aber nur etwa 22% der Auszahlungsstellen der europäischen Banken aus, deren Funktion hätte problemlos durch öffentliche Banken übernommen werden können. Allmählich scheint sich der Kapitalfehler der Regierung Merkel beim Bürger und unter den eigenen Reihen herum zu sprechen. Die Privatbanken und Brooker im Kreuzfeuer der Politik Mittlerweile erkenne auch die Politik, insbesondere Merkel, dass die Rettung der Privatbanken und die Stützung des Euro ein Fehler ist. Zwar sei es nicht opportun dies zu zu geben, jedoch ist eine zunehmende Mehrheit der Bürger eben genau dieser Meinung. Zum Schutze vor Wählerverlust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die politischen Verwerfungen der letzten Wochen und Monate bei der Gewährung von Rettungspaketen für Banken und jetzt auch kürzlich für ganze Volkswirtschaften wie am Beispiel von Griechenland auf gezeigt, verlangen neue innovative Lösungsansätze.</p>
<p>Generell entsteht eine immer größer werdende Stimmung gegen die offensichtlich falsche Politik der Schwarz-Gelben Koalition. <em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8220;Den Banken geben, dem Bürger nehmen&#8221;</strong></em> .</p>
<p>Ebenso stehen aber auch Die Grünen und die SPD ohne Konzepte und Lösungen da. Dies zeigt sich am Abstimmungsverhalten der Fraktionen.</p>
<p>Es ist müßig darüber zu sinnieren ob die Bundesregierung absichtlich oder unwissentlich seine Rettungspaketentscheidungen traf,  die den Steuerzahler noch über Jahrzehnte belasten werde zugunsten von Privatbanken. Die angeblich von Merkel bezeichneten &#8220;systemrelevanten&#8221; Banken, machen aber nur etwa 22% der Auszahlungsstellen der europäischen Banken aus, deren Funktion hätte problemlos durch öffentliche Banken übernommen werden können.</p>
<p>Allmählich scheint sich der Kapitalfehler der Regierung Merkel beim Bürger und unter den eigenen Reihen herum zu sprechen.</p>
<h3>Die Privatbanken und Brooker im Kreuzfeuer der Politik</h3>
<p>Mittlerweile erkenne auch die Politik, insbesondere Merkel, dass die Rettung der Privatbanken und die Stützung des Euro ein Fehler ist. Zwar sei es nicht opportun dies zu zu geben, jedoch ist eine zunehmende Mehrheit der Bürger eben genau dieser Meinung. Zum Schutze vor Wählerverlust werde dann gerne öffentlich lamentiert, dass die Rettungspakete zwar richtig gewesen seien, jedoch man es versäumt habe dies dem Bürger zu erklären. Eigentlich komme diese Art der Argumentation ein Absprechen der Zurechnungsfähigkeit der Bürger gleich. Wer diese Position vertritt könne auch gleich klar und deutlich sagen, dass man die Meinung der Mehrheit der Bürger nicht umsetzen wolle, weil man selber etwas anderes glaube. Aber eben dies passiert nicht.</p>
<p>Die neue Taktik der Politik scheint eine indifferente &#8220;Prügelknaben-Politik&#8221; zu sein. Indifferent deshalb weil man den Volkszorn über abgesagte Steuerentlastung,  Sparzwänge und Rettungsaktionen kanalisieren wolle. Man möchte von sich selber ablenken und ins Leere laufen lassen. Jene bösen &#8220;Spekulanten&#8221;, Broker und Bankenmanager sollen nun verantwortlich sein für den Schaden, der eigentlich ein &#8220;Zins- und Zinseszins&#8221; Systemfehler der Geldwirtschaft ist. Dies haben man aber nicht erkannt oder wolle es vielleicht gezielt nicht thematisieren.</p>
<p>Die Banken, Bankenmanager, Broker oder Spekulanten waren schon einmal 1923 die Prügelknaben der Nation, wenn es darum ging beim Wähler stimmen zu sammeln (<a href="http://www.werner-ruegemer.de/?p=67" target="_blank">Bankenprivatisierung 1931</a>). Nach gewonnener Wahl (z.B. 1933) musste die Politik wieder ihren Frieden mit den Banken und Vermögens-Singularitäten schließen. Beide Seiten haben hierdurch gewaltig profitiert, und Deutschland schlitterte in den Zeiten Weltkrieg.</p>
<h3>Transaktionssteuer</h3>
<p>&#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gedanken_sind_frei" target="_blank">Die Gedanken sind frei</a>&#8221; heißt es in einem sehr bekanntes Deutsche Volkslied von ca. 1810 erstmals erwähnt wurde.  Eben dieser alte Gedanke aus einer damals hörigkeitsgläubigen wilhelminischen  Gesellschaft  gewinnt heute im Zeitalter der freien Internet-Meinungsäußerung immer mehr an Bedeutung.</p>
<p>Leider erzeuge diese neue Form der Pressefreiheit immer mehr Sorgen und Ängste bei denjenigen die um ihre Pfründe bangen. In diesem Zusammenhang tauchen immer mal wieder Forderungen nach Gesetzesänderungen bezüglich &#8220;Zensur im Internet&#8221;, &#8220;Internetzwangssperren ohne Richterverfügung&#8221; oder &#8220;das Internet sei kein Aufforderung zur Anarchie&#8221; auf. Politiker aller Parteien äußern sich öffentlich zu dem Bestreben nach mehr Direktdemokratie.</p>
<p>Gedanken und Ideen die einmal im Internet in den Umlauf gebracht sind, potenzieren sich automatisch ohne Zutun des Herausgebers, da diese dauerhaft 24Stunden pro Tag abrufbar sind.</p>
<p>Genau das erleben wir heute mit neuen innovativen Gedanken. Die Idee der Transaktionssteuer ist schon mehr als 40 Jahre alt und diente bei der Gründung von <a href="http://www.attac.de/" target="_blank">attac</a> als Leitthese um die zunehmende Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und Vermögensungleichverteilung zu entschärfen. Diese Steuer wird auch Tobin-Steuer genannt nach dem US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionssteuer" target="_blank">James Tobin</a> der diese 1972 erstmals vor schlug.</p>
<p>Mittlerweile ist bekannt dass Volkswirtschaften mit hohen Vermögensungleichverteilungen auch sehr Demokratiefeindlich sind. Beispiele hierfür ließen sich hier hundertfach an führen und wären Inhalt einer eigenen Studie. Interessant ist jedoch der Gedanke einer Transaktionssteuer der die Vermögensungleichverteilung verhindern helfen solle. Sobald Geldwerte in einer Form wie auch immer transferiert werden würde eine geringe Steuer fällig werden. Dies solle langfristig dazu führen das Anhäufen von Geldvermögen und Kapital zu verhindern und Vermögensberge ab zu schmelzen. Da es sich um eine Steuer handelt wären die im Grundgesez verbrieften Eigentumsrechte gewahrt.</p>
<p>Das Ziel der Vermeidung einer Vermögensungleichverteilung und damit die Schaffung der Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie und blühenden Wirtschaft, ist unumstritten. Jedoch müssen ernste Zweifel angeführt werden ob eine Transaktionssteuer funktionieren würde.</p>
<p>Die Wirtschaft und der Handel ist bekanntermaßen von der in einer Volkswirtschaft zirkulierenden Geldmenge abhängig. Nimmt diese ab kommt es zu Wirtschaftskrisen wie wir sie heute erleben. Das Kapital agglomeriert  zu sogenannten Vermögens-Singularitäten und entzieht dem Wirtschaftskreislauf das Geld.</p>
<ul>
<li>Eine Transaktionssteuer würde die Geldzirkulation herunter fahren und somit Wirtschaftskrisen begünstigen. Es ist an zu nehmen dass Vermögens-Singularitäten ihr Geldvermögen möglichst wenig bewegen werden, gleichzeitig werden Mechanismen entstehen bei der die Gesetzgebung und die legale Umgehung eben dieser Gesetze ständig in Konkurrenz zueinander stehen.</li>
<li>Geldbesitzer kleinerer Vermögen (z.B. &lt; 200.000Euro) können sich der Transaktionssteuer nicht entziehen. Hierdurch wird die Vermögensungleichverteilung eigentlich weiter verschärft.</li>
</ul>
<p>Dies sind eigentlich die wesentlichen Hauptgründe die gegen die Einführung einer Transaktionssteuer sprechen. Es stellt sich dann aber die Frage wie wir die für Deutschland äußerst gefährliche Situation einer zunehmenden Vermögensungleichverteilung verhindern können. Es geht hier nicht darum jemanden der dank seiner Leistung eben mehr Geldvermögen an spart und auch mehr Vermöge besitzt. Das Leistungsprinzip soll weiterhin gelten.  Es geht um die Vermeidung einer Geldanhäufung von Milliardenbeträgen und die daraus sich ergebende Gefahr für Demokratie und freie Meinungsäußerung.</p>
<p>Auch wenn die  Transaktionssteuer ein richtiger Versuch war dies zu erreichen müsse man erkennen dass diese nicht funktioniere. Es könne aber wichtig sein, sämtliche Vermögenstransaktionen per Gesetz den Steuerbehörden frei zugänglich zu machen. Weiterhin könne eine anonymisierte Form von Vermögenstransaktionen der Öffentlichkeit komplett zugänglich gemacht werden um die Finanzströme deutlich und kontrollierbar zu machen.</p>
<h3>Die Geldumlaufsicherungsgebühr</h3>
<p>Was bleibt als alternative Lösung? Die Antwort müsse keine &#8220;alternativlose&#8221; Lösung sein wie kürzlich von Bundeskanzlerin Merkel immer wieder erwähnt  und ist einfacher als man glaubt. Es handelt sich hierbei um die Einführung einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geldumlaufsicherungsgeb%C3%BChr" target="_blank">Geldumlaufsicherungsgebühr</a>. Die Antwort ist schon mehr als über 100Jahre alt und der interessierte Leser findet hierzu viel Material im Internet.</p>
<p><strong>Die Lösung ist somit eine Gebühr oder Steuer die sich jeglicher Form des Entzuges, Umgehung oder Steuerbetruges entzieht. </strong>Diese Gebühr setzt allerdings den Willen voraus neue innovative revolutionäre Gedanken zu Ende zu denken und alt her gebrachtes zu hinterfragen. Das Geld müsse wieder zu dem werden wofür es in  erster Linie gedacht war, zum Handel und zur Verwendung als Tauschmittel.</p>
<p>In dem Moment wo Geld zum sparen benutzt wird, ist dies dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Die Folge ist Geldverknappung und Wirtschaftskrise. Da die Zentralbanken und Volkswirte diesen Mechanismus kennen, schütten diese dann auch &#8220;kontrolliert&#8221; zusätzliches Geld aus.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Anm. der Red. : Sofort stellt sich für den wachen kritischen Bürger die Frage, <em><strong>&#8220;kontrolliert sind die EZB&#8217;s aber kontolliert durch wen?&#8221;</strong></em> Wir erleben in den letzten Monaten hautnah dass die EZB, ursprünglich unabhängig gegründet, jetzt durch die Europäischen Regierungschefs kontrolliert werden, und diese wiederum sich zumindest von Bankenexperten beraten lassen.</p>
<div id="attachment_5188" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/Die_Geldreform_Silvio_Gesell_1902.png"><img class="size-medium wp-image-5188" title="Die_Geldreform_Silvio_Gesell_1902" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/Die_Geldreform_Silvio_Gesell_1902-211x300.png" alt="" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Silvio Gesell brachte sogar eine Zeitschrift heraus um seine Idee des &quot;rostenden&quot; Geldes zu verbreiten. Traurige Bilanz seiner Aktivitäten war jedoch dass sich niemand für seine bahnbrechnde Entdeckung interessierte. Die Krisen und Unruhen seit 1900 hatten ihn längst ein geholt. Armut, Steuerlast und Hunger brachte die Menschen auf die Strasse. Kriege Unruhen und politische Instabilitäten prägten das Bild. Gesell starb 1930 in Berlin, mit dem Wirtschaftswunder verschwand auch seine Idee für Jahrzehnte in der Versenkung.</p></div>
<p>Der Begriff der Geldumlaufsicherungsgebühr wurde erstmals von <a href="http://www.berndsenf.de/" target="_blank">Prof. Bernd Senf</a> im Zusammenhang des &#8220;rostenden&#8221; Geldes benutzt. Die Idee des &#8220;rostenden&#8221; Geldes bzw. der Geldumlaufsicherungsgebühr wurde erstmals von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell" target="_blank">Silvio Gesell</a> vor über hundert Jahren erarbeitet, vor dem Hintergrund der damaligen Weltwirtschaftskrise und Verschuldungsspiralen zahlreicher Staaten.</p>
<p>Die Geldumlaufsicherungsgebühr hat zum Grundsatz, das Geldvermögen im gleichen Masse einer zeitlichen Entwertung zu unterziehen, wie dies im Allgemeinen auch für Produkte und Güter der Fall ist. Dieser Mechanismus solle dem Geldbesitzer dazu verhelfen sein Geldvermögen möglichst schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf ein zu bringen, mit dem primären Ziel Wirtschaftskrisen zu verhindern, die durch Devisen- und/oder Geldmangel innerhalb einer Volkswirtschaft entstehen.</p>
<p>Konkret heißt dies auch die Abschaffung von Zinsen, die jemand für sein entliehenes Geld bekäme. Im Gegenzug bedeute dies auch die zeitliche Entwertung von Geldnoten, zu deren Berechnung das Notenausgabedatum herangezogen werden würde. Die genannten Prozentpunkte für die Geldentwertung werde vom Staat kontrolliert und könnten z.B. bei 1-2% liegen. Die hierdurch erforderliche jährliche Banknoten Neuausgabe könne nach Gesell zur Staatsfinanzierung ausreichend sein. <strong>Es fielen somit keine Steuern für den Bürger an. Niemand könne sich dieser Art der Besteuerung entziehen.</strong> Eine Vermögensungleichverteilung würde so auf die Beste Art und Weise verhindert.</p>
<p>Besonders revolutionär ist die Idee der Abschaffung des Zinses für Geldvermögen welche eigentlich die heutigen Säulen der &#8220;Finanzindustrie&#8221; und deren Finanzprodukte dar stellen.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>103</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Von der Rezession zur Inflation und Hyperinflation&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.aep-d.de/wp/2009/10/14/von-der-rezession-zur-inflation-und-hyperinflation/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Langsam werden die Stimmen für eine reale Gefahr einer Inflation lauter. So vermeldete heute US Notenbank-Gouverneur James Bullard dass die Inflationsgefahr höher sei als gedacht. Auf Grund der Zins- und Zinseszins Problematik sei es eigentlich nur eine Frage der Zeit wann es zu den genannten Inflationseffekten kommen wird, so auch Dr. Doom (Marc Faber) und Prof. Max Otte. Das eine Inflation sich von einer Hyperinflation unterscheide sei in unserer heutigen Zeit der international verflochtenen Finanzplätze ein Frage wie etwa der entscheidende Unterschied zwischen den  Begriffen  &#8220;Tod&#8221; und &#8220;Mausetod&#8221;. Inflationen haben nun mal die Eigenschaft dass diese sehr schnell kommen, eben schneller wie die Mehrheit sie für Möglich hält. Die Inflation von 1923 brauchte ca 6 Monate. Das zusätzliche Problem ist zudem, dass es gigantische versteckte Giralgeldsummen gebe, die im Falle der Erkenntnis einer anrollenden Inflation sehr gerne in Vermögenswerte umgesetzt werden. Hierbei ist es um so interessanter zu beobachten dass erstens die Edelmetalle an Wert gewinnen, und zusätzlich Goldreserven verlagert oder gar veräußert werden. Möglicherweise kaufen jetzt diejenigen Vermögens-Singularitäten konventionelle Werte auf um vorbeugende Schadensminimierung zu betreiben. Eine Inflation zeichnet sich besonders dadurch aus dass auch die Waren knapp werden. Ob wir dies so beobachten werden bleibt ab zu warten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam werden die Stimmen für eine reale Gefahr einer Inflation lauter. So vermeldete <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:liquiditaetsschwemme-fed-banker-warnt-vor-inflation/50022109.html" target="_blank">heute</a> US Notenbank-Gouverneur James Bullard dass die Inflationsgefahr höher sei als gedacht.</p>
<p>Auf Grund der Zins- und Zinseszins Problematik sei es eigentlich nur eine Frage der Zeit wann es zu den genannten Inflationseffekten kommen wird, so auch <a href="http://www.welt.de/finanzen/article1047488/Dr_Doom_raet_jetzt_zum_Ausstieg_aus_Aktien.html" target="_blank">Dr. Doom</a> (Marc Faber) und <a href="http://www.buecher.de/shop/Globalisierung/Der-Crash-kommt/Otte-Max/products_products/detail/prod_id/25646607/lfa/quicksearch-product-1/" target="_blank">Prof. Max Otte</a>. Das eine Inflation sich von einer Hyperinflation unterscheide sei in unserer heutigen Zeit der international verflochtenen Finanzplätze ein Frage wie etwa der entscheidende Unterschied zwischen den  Begriffen  &#8220;Tod&#8221; und &#8220;Mausetod&#8221;.</p>
<p>Inflationen haben nun mal die Eigenschaft dass diese sehr schnell kommen, eben schneller wie die Mehrheit sie für Möglich hält. Die Inflation von 1923 brauchte ca 6 Monate. Das zusätzliche Problem ist zudem, dass es gigantische versteckte Giralgeldsummen gebe, die im Falle der Erkenntnis einer anrollenden Inflation sehr gerne in Vermögenswerte umgesetzt werden. Hierbei ist es um so interessanter zu beobachten dass erstens die Edelmetalle an Wert gewinnen, und zusätzlich Goldreserven verlagert oder gar veräußert werden. Möglicherweise kaufen jetzt diejenigen Vermögens-Singularitäten konventionelle Werte auf um vorbeugende Schadensminimierung zu betreiben.</p>
<p>Eine Inflation zeichnet sich besonders dadurch aus dass auch die Waren knapp werden. Ob wir dies so beobachten werden bleibt ab zu warten.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>153</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Finanzkrise wird in der Presse schön geredet&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 05:01:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Medienberichte künden von der lang ersehnten Talsohle. Kanzlerin Merkel wird schon als Retterin der Krise gefeiert. Die SPD ist gerade durch assozial moralische Verhaltensweisen eines ihrer Wahlkampf-Team-Mitgliedes gebeutelt und möchte lieber die Aufmerksamkeit auf die Schweinegrippe gelenkt sehen. Bei allem Respekt vor unsrer Bundeskanzlerin so scheint man im Vorfeld zur Bundestagswahl lieber die Taktik des in Deckung Gehens zu beherzigen. Dabei hätte Merkel angesichts der gravierenden Fehlentscheidungen bei der Verabschiedung des 480Mrd. Rettungspaketes allen Grund dazu an Korrekturen und Alternativen zu arbeiten. Stattdessen wird diese Bürgerbelastung als Erfolg bei Finanzinstituten und Wirtschaftsexperten gefeiert, deren Namen in Artikeln und Zeitungen aber oftmals nicht genannt werden. Es reicht schon wenn unsere Medien die leichten Belebungsindikatoren der verschiedenen Börsenplätze interpretieren,so dass fast alle Verantwortlichen sich zurücklehnen und eine Besserung der Situation predigen. Besserung möglicherweise für Banken und Finanzinstitute, von den Bürgern ist hierbei oftmals keine Rede, deren prozentuelles Realeinkommen gegenüber den BIP-Gewinnzuwächsen unserer Volkswirtschaft in den letzten dreißig Jahren permanent gesunken ist. Merkel hat mit ihrem planlosen überstürzen Rettungsaktionen zumindest eines erreicht und demonstriert. 1. Merkel steht auf der Seite der Finanzinstitute. 2. Eine Analyse des Zins- und Zinseszins Systems wird vermieden. 3. Politische Ratgeber für Gegenmaßnahmen sind Bankenmnager (Die Verursacher) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1065" class="wp-caption alignleft" style="width: 420px"><img class="size-full wp-image-1065" title="In_die_Zukunft_SDC12515" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/08/In_die_Zukunft_SDC12515.JPG" alt="Blick in die Zukunft,  Wirtschaftsexperten und Politik redet den Aufschwung herbei, aber was passiert wenn das nach Hinten los geht?" width="410" height="308" /><p class="wp-caption-text">Blick in die Zukunft,  Wirtschaftsexperten und Politik redet den Aufschwung herbei, aber was passiert wenn das nach Hinten los geht?</p></div>
<p>Immer mehr Medienberichte künden von der lang ersehnten Talsohle. Kanzlerin Merkel wird schon als Retterin der Krise gefeiert. Die SPD ist gerade durch assozial moralische Verhaltensweisen eines ihrer Wahlkampf-Team-Mitgliedes gebeutelt und möchte lieber die Aufmerksamkeit auf die <a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/06/15/h1n1-schweinegrippe-reagierte-die-who-zu-spaet/" target="_blank">Schweinegrippe</a> gelenkt sehen.</p>
<p>Bei allem Respekt vor unsrer Bundeskanzlerin so scheint man im Vorfeld zur Bundestagswahl lieber die Taktik des in Deckung Gehens zu beherzigen. Dabei hätte Merkel angesichts der gravierenden Fehlentscheidungen bei der Verabschiedung des 480Mrd. Rettungspaketes allen Grund dazu an Korrekturen und Alternativen zu arbeiten. Stattdessen wird diese Bürgerbelastung als Erfolg bei Finanzinstituten und Wirtschaftsexperten gefeiert, deren Namen in Artikeln und Zeitungen aber oftmals nicht genannt werden.</p>
<p>Es reicht schon wenn unsere Medien die leichten Belebungsindikatoren der verschiedenen Börsenplätze interpretieren,so dass fast alle Verantwortlichen sich zurücklehnen und eine Besserung der Situation predigen. Besserung möglicherweise für Banken und Finanzinstitute, von den Bürgern ist hierbei oftmals keine Rede, deren prozentuelles Realeinkommen gegenüber den BIP-Gewinnzuwächsen unserer Volkswirtschaft in den letzten dreißig Jahren permanent gesunken ist.</p>
<p>Merkel hat mit ihrem planlosen überstürzen Rettungsaktionen zumindest eines erreicht und demonstriert.</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Merkel steht auf der Seite der Finanzinstitute.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Eine Analyse des <a href="http://www.aep-d.de/wp/category/wirtschaftfinanzen/finanzen/zinspolitik/" target="_blank">Zins- und Zinseszins Systems</a> wird vermieden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Politische Ratgeber für Gegenmaßnahmen sind Bankenmnager (Die Verursacher) und nicht der Bürger.</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Der Bürger soll wie der Name sagt für Fehler der Bad Banks bürgen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p>Laut Wirtschaftsanalysten der AEP-D werden die hohen Volatilität- Ausschläge an den Börsen angesichts der gigantisch in den Markt gepumpten Geldmengen und Geldgarantiezusagen zu weitaus dramatischeren Instabilitäten in den nächsten Monaten führen.</p>
<p>Wie das Wirtschaftsanalystenteam der AEP-D weiter bestätigte könne es nach der Bundestagswahl zu weiteren Entlassungswellen führen wenn die löchrigen Rettungsschirme wie Kurzarbeit und Konjunkturpakete (lächerliche 35Mrd. im Vgl zum 480Mrd. Paket) aus laufen.</p>
<p>Mit Merkel wird der Wähler weiter für eine Politik gegen den kleinen Mann stimmen wie dies in vielen politischen Gesetzesvorhaben (Europa, <a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/07/04/ikb-mit-weiteren-7-milliarden-euro-gestutzt-bad-banks-verabschiedet/" target="_blank">Pendlerpauschale</a>, Bildungspolitik, Studiengebühr, Bad-Banks Gesetz, Schuldenbremse&#8230;&#8230;) dokumentiert ist.  Blindes Vertrauen in eine Politik die gemäß Namensgebung christlich sein möchte, dies aber nur gegenüber Banken ist scheint auch diesmal in eine unsichere Zukunft für Mensch und Bürger zu führen, wohingegen Banken und marode Finanzinstitute durch merkelsche Logik und Politik gestützt werden mag.</p>
<p>In einer Zeit in der die volkswirtschaftliche arbeitende Gewinnuhr schneller läuft als die durch den Bund des Steuerzahlers aufgestellten Schuldenuhr, sollten die Wähler die Frage nach der Umverteilung stellen, die seit der Kohl- und Schröder- Regierung aus dem Lot geraten ist.</p>
<p>Anstelle zu fragen wie wir eine Schuldenbremsen ins Grundgesetz implementieren können, sollte gefragt werden wie wir die gewinne schöpfenden Organisationseinheiten unserer Volkswirtschaft wieder mehr an den gemeinschaftlichen Aufgaben unseres Staates partizipieren lassen könnten.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>16</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Hypo-Real-Estate-Ausschuss stellt falsche Fragen&#8230;&#8230;..</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heute Spiegel-Online und der Deutschlandfunk berichten haben die Ausschussmitglieder (unsere Besten der Besten) bereits den Schuldigen der HRE-Krise aus gemacht. Jörg Asmussen ist sein Name und habe nicht den Ernst der Lage erkannt, obgleich zahlreiche Informationen aus den Finanzinstituten bereits im Januar 2008 auf seinem Schreibtisch lagen. Ein Leo Dauzenberg schüttele den Kopf als dieser die Akten durch gesehen habe.  Es läge bei HRE ein massives Versagen des Finanzministeriums vor. Der heutige Staatssekretär für Finanzen wird als politische Strippenzieher von Dauzenberg disqualifiziert. Besonders stellten Vertreter des Ausschusses von CDU, CSU bohrende Fragen an den vom SPD Ressort Finanzen angestellten Staatssekretär, so als seien sie im höchsten Masse darüber überrascht wie man die Kriese angesichts der vorliegenden Akten nicht vorher hätte voraussehen können. Die Informationen der Gespräche im Hintergrund zwischen Bankenmanager und Finanzministerium im Januar 2009 sollen glaubhaft machen dass hier ein wesentliches Versagen des Finanzstaatssekretäres und damit des Finanzministeriums vor läge. Die Ausschußmitglieder stellen jedoch keine einzige Frage bezüglich der Sinnhaftigkeit der Rettungspakete die dann am 20 September 2008 um 2 Uhr morgens mit einem Betrag von zunächst 35Mrd. Euro ihren Anfang nahmen. Es kommt noch schlimmer, denn die Ausschussmitglieder werfen dem Finanzministerium sogar vor nur unzureichend an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignleft" style="width: 577px"><img class="size-full wp-image-1014" title="Heidelberger_Druck_sdc11894" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/07/Heidelberger_Druck_sdc11894.jpg" alt="Nicht nur Banken-Konglomerationen kann geholfen werden. Heidelberg-Druck ist von der Krise betroffen wie kein anderes unternehmen. Problem sind die versiegten Kreditquellen, gespeist durch Zins- und Zinseszins." width="567" height="425" /><p class="wp-caption-text">Nicht nur Banken-Konglomerationen kann geholfen werden. Heidelberger - Druckmaschinen ist von der Krise betroffen wie kein anderes Unternehmen. Problem sind die versiegten Kreditquellen, gespeist durch Zins- und Zinseszins. Leider geht es hier nur um Arbeitsplätze.</p></div>
<p>Wie heute<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,631710,00.html" target="_blank"> Spiegel-Online</a> und der Deutschlandfunk berichten haben die Ausschussmitglieder (unsere Besten der Besten) bereits den Schuldigen der HRE-Krise aus gemacht. Jörg Asmussen ist sein Name und habe nicht den Ernst der Lage erkannt, obgleich zahlreiche Informationen aus den Finanzinstituten bereits im Januar 2008 auf seinem Schreibtisch lagen.</p>
<p>Ein Leo Dauzenberg schüttele den Kopf als dieser die Akten durch gesehen habe.  Es läge bei HRE ein massives Versagen des Finanzministeriums vor. Der heutige Staatssekretär für Finanzen wird als politische Strippenzieher von Dauzenberg disqualifiziert.</p>
<p>Besonders stellten Vertreter des Ausschusses von CDU, CSU bohrende Fragen an den vom SPD Ressort Finanzen angestellten Staatssekretär, so als seien sie im höchsten Masse darüber überrascht wie man die Kriese angesichts der vorliegenden Akten nicht vorher hätte voraussehen können.</p>
<p>Die Informationen der Gespräche im Hintergrund zwischen Bankenmanager und Finanzministerium im Januar 2009 sollen glaubhaft machen dass hier ein wesentliches Versagen des Finanzstaatssekretäres und damit des Finanzministeriums vor läge. Die Ausschußmitglieder stellen jedoch keine einzige Frage bezüglich der Sinnhaftigkeit der Rettungspakete die dann am 20 September 2008 um 2 Uhr morgens mit einem Betrag von zunächst 35Mrd. Euro ihren Anfang nahmen.</p>
<p>Es kommt noch schlimmer, denn die Ausschussmitglieder werfen dem Finanzministerium sogar vor nur unzureichend an den Rettungspaketen mitgewirkt zu haben. Es wird der selbstverständliche Eindruck erweckt als sei es die Pflicht des Wirtschaftsministeriums gewesen hier zu helfen. Es kamen keine Zweifel auf, etwa  ob das Wirtschaftsministerium nicht vielleicht die bessere Bank sei, wie dies in ähnlicher Weise immer wieder gebetsmühlenartig von der Bundesregierung <em><strong>&#8220;nicht Systemrelevant&#8221;</strong></em> bei der Rettung von Opel bemerkt wurde. Herr Asmussen wäre im Urlaub und nicht erreichbar gewesen, völlig unverständlich für einige Ausschussmitglieder.  Viel gravierender dürfte für den Bürger und renommierte Wirtschafts und Finanzexperten die Frage sein ob es überhaupt moralisch und ethisch sinnvoll gewesen ist diese heruntergewirtschaftenen privatrechtlich agierenden Banken zu retten?</p>
<p>Auch scheint sich keiner über die falsche Signalwirkung die diese Rettungspakete haben wirklich Gedanken zu machen. Eine Ausschüttung der Milliarden an den Bürger wäre für die Wirtschaft tausendmal besser gewesen so unabhängige Stimmen aus Stadt und Land. Schon fragen eine zunehmende Mehrheit immer öfter und immer lauter  warum dieser planlose Aktionismus der Bankenrettungspakete nur um sich greifen konnte. Wer definiere was <strong><em>&#8220;systemrelevante&#8221;</em></strong> Wirtschaftszweige sind?</p>
<p>Auch die Verzerrung der verteilten Mittel scheint keinen der bohrenden Ausschussmitglieder wirklich zu interessieren. 480Mrd für Banken und Kapital-Konglomerate und lächerliche 35Mrd.  Euro als Konjunkturpaket aufgelegt. Gewerkschaften griffen deshalb zu Recht den Begriff des Rettungsschirmes auf und forderten einen Beschäftigungssicherungsfond in den alle Unternehmen und Banken einzahlen sollen und die Arbeitsplätze zu sichern die womöglich nach dem 27 September 2009 wackeln werden.</p>
<p>Keiner der bohrenden Abgeordneten hat sich bis heute über die Ursachen Gedanken gemacht. Solange die Diäten, Status und Machteinfluss bestehen bleibt ist es auch einfach auf die geladenen Banken- und Börsenvertreter zu hören deren Rettung auch durch Frau Merkel fast wie im vorauseilenden Gehorsam erfolgten möchte man meinen.</p>
<p><em><strong>&#8220;Wir werden Helfen, wenn der Nutzen für die Allgemeinheit den der Belastung übersteigt&#8221;,</strong></em></p>
<p>klingt es noch in den Ohren des Bürgers. Das waren so sinngemäß die Aussagen unserer damals möglicherweise &#8220;<em>planlos agierenden</em>&#8221; Bundeskanzlerin, die schon heute als Retterin der Bankenkrise gefeiert wird, obgleich keiner sagen kann ob dies nachhaltig wirken wird. Hoffnungen dass man die Talsohle erreicht habe und es nun darum ginge Brücken zu bauen machen die Runde. Leider baut man keine Brücke wenn man unten ist sondern man versucht erst mal wieder aus dem Loch heraus zu kommen. Andere Stimmen behaupten das das in den Markt gepumpte Geld sehr bald schon in den noch überlebten Kapital-Singularitäten durch den Zins und Zinseszins- Mechanismus ab gesogen worden ist. Das gehe dann immer schneller, vielleicht ist es dann im Oktober 2009 wieder so weit, so alternative Finanz und Wirtschaftsexperten aus dem Bürgertum.</p>
<p>Eine fundierte Analyse ist bis heute nicht von CDU weder von SPD oder FDP erfolgt. Sämtliche Volksvertreter sind mit repräsentativen Auftritten beschäftigt und reisen von Wahlkampfveranstaltung zu Wahlkampfveranstaltung mit vorgefertigten Reden und markigen Sprüchen, ausgestattet mit Dr. Titeln und Diplomen längst vergangener Tage. Über jene Lippen sind noch nicht die Problematiken der<a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/06/02/zins-und-zinseszins/" target="_blank"> Zins und Zinseszins</a> (wir berichteten) gekommen. Einer Theorie die sehr genau die gewaltigen Vermögensungleichverteilungen unserer Tage und den Zusammenhang mit dem Verlust des Wohlstandes und der Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftssystemes aufzeigt. Dies ist um so bemerkenswerter als dass sich unter jenen doch einige Finanzexperten befinden sollten die es eigentlich besser wissen sollten, oder zumindest sich einige wenigstens weiter bilden sollten.</p>
<p>Es geht hier nicht um Sozialneid oder die gerechte Bezahlung für gute Leistung in unserem System. Es geht um unsere Zukunft und Sicherheit innerhalb von Europa, deren politische Struktur sich nicht zu Gunsten der Mitgliedsstaaten und Bürger entwickelt. Die parlamentarische Demokratie ist eigentlich eine provisorische Basis-Demokratie die sehr Anfällig gegenüber Vermögensungleichverteilung reagiert. Z.B. eine Basisdemokratie ist unbestechlich.</p>
<h3>Was ist die größte Gefahr der Zukunft</h3>
<p>Besonders gefährlich ist der Zusammenhang zwischen Vermögensungleichverteilung und Wirtschaftslage zu politischen und gesellschaftlichen Instabilitäten was noch weit aus schwerwiegender zu Buche schlägt. Kriege, Bürgeraufstände und Geldentwertung könnten sehr bald die Folgen sein. Möglicherweise hat Herr Schäuble schon eine Ahnung von dem was da kommen mag weswegen er versucht das potentielle Problem durch zusätzliche Reglementierung und Überwachung der Bürger in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Vielleicht fände sich dann auch wieder ein Schlaumeierausschuss der im Nachhinein alles untersucht und fest stellt wer alles was hätte richtiger gemacht haben könnte wie aus gut informierten Bürgerkreisen kürzlich verlautet.  Auch wäre eine Aussage von unserer Bundeskanzlerin wie folgt ehrlicher gewesen:</p>
<p><em><strong>&#8220;Wir werden Helfen, wenn der Nutzen für die <span style="color: #3366ff;">Banken-Konglomerate</span> den der Belastung übersteigt&#8221;</strong></em></p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>8</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>IKB mit weiteren 7 Milliarden Euro gestützt, &#8220;Bad Banks&#8221; verabschiedet&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 15:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[scheinbar kann der Bankenrettungsfonds (SoFFin) sehr kurzfristig und schnell den Garantierahmen erweitern. Der Bürger erfährt soweit nichts über interne Gründe, Transparenz wird lieber eher klein geschrieben. Der angeschlagenen IKB wurden für neu zu vergebende Schuldverschreibungen weitere Gelder zugestanden. Einmal mehr zeichnet sich hier die Wirksamkeit des „Kaperbriefes“ ausgestellt von unserem Parlament im Oktober 2008 mit der Verabschiedung des 480Mrd. Rettungspaketes ab. Das Rettungspaket, von Wirtschaftsverbänden und Politikern noch gefeiert als schnelle Maßnahme mit Augenmaß unserer Bundeskanzlerin, entpuppt sich in den Augen der Bürger immer mehr zu einer planlosen überstürzten Aktion deren Rettung sich als verpuffende Krisenverschiebung bis nach den Bundestagswahlen herausstellen könnte. Längst gibt es klare Analysen von Wissenschaftlern und Analysten die das Zins- und Zinseszins System an sich in Frage stellen und verantwortlich machen für die derzeitige Finanzkrise. Da diese Erkenntnis die Zukunftsfähigkeit bestehender Bank und Kapitaldienstleister in Frage stellt, kann davon aus gegangen werden dass Großbanken und Banken- Agglomerationen und die möglicherweise in Abhängigkeit geratenen Angestellten sowie Politiker und Lobbyisten anderer Meinung sein werden. Der Bürger hat diese Mechanismen längst durchschaut ist aber gezwungen gleich wie in einem schlechten Traum mit an zu sehen wie hier eine Entscheidung nach der Anderen zu Ungunsten des „kleinen Mannes“ aber zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">scheinbar kann der Bankenrettungsfonds (<a title="Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung  ohne kontrolle...." href="http://www.soffin.de/" target="_blank">SoFFin</a>) sehr kurzfristig und schnell den Garantierahmen erweitern. Der Bürger erfährt soweit nichts über interne Gründe, Transparenz wird lieber eher klein geschrieben. Der angeschlagenen IKB wurden für neu zu vergebende Schuldverschreibungen weitere Gelder zugestanden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Einmal mehr zeichnet sich hier die Wirksamkeit des „Kaperbriefes“ ausgestellt von unserem Parlament im Oktober 2008 mit der Verabschiedung des 480Mrd. Rettungspaketes ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Rettungspaket, von Wirtschaftsverbänden und Politikern noch gefeiert als schnelle Maßnahme mit Augenmaß unserer Bundeskanzlerin, entpuppt sich in den Augen der Bürger immer mehr zu einer planlosen überstürzten Aktion deren Rettung sich als verpuffende Krisenverschiebung bis nach den Bundestagswahlen herausstellen könnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Längst gibt es klare Analysen von Wissenschaftlern und Analysten die das Zins- und Zinseszins System an sich in Frage stellen und verantwortlich machen für die derzeitige Finanzkrise. Da diese Erkenntnis die Zukunftsfähigkeit bestehender Bank und Kapitaldienstleister in Frage stellt, kann davon aus gegangen werden dass Großbanken und Banken- Agglomerationen und die möglicherweise in Abhängigkeit geratenen Angestellten sowie Politiker und Lobbyisten anderer Meinung sein werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Bürger hat diese Mechanismen längst durchschaut ist aber gezwungen gleich wie in einem schlechten Traum mit an zu sehen wie hier eine Entscheidung nach der Anderen zu Ungunsten des „kleinen Mannes“ aber zu Gunsten der herunter gewirtschafteten Kreditinstitute, gefällt werden. Leider hat unsere Regierung nicht durchschaut dass alle Maßnahmen die zusätzliches Geld in die Banken pumpt nicht dazu führt das sich etwas stabilisiert. Es könnten folgende Szenarien eintreten</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; padding-left: 30px;">Das Geld ist unwiederbringlich 			verloren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; padding-left: 30px;">Im Falle des Konkurse ist das 			Geld schlagartig im Umlauf (Inflationsschub)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; padding-left: 30px;">Weitere Firmen werden Insolvenz 			anmelden müssen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; padding-left: 30px;">Inflationäre Prozesse starten 			in den exponentiellen Ast</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; padding-left: 30px;">Der Sparer hat zwar seine 			Spareinlagen gesichert, verliert aber durch Geldentwertung der 			Währung, durch in den Markt hineingepumpte Rettungs- und 			Notkredite.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Parlamentarier scheinen sich bis auf Wenige beharrlich zu weigern einen Blick auf den Mechanismus des Geldpumpeneffektes von unteren Einkommensschichten zu höheren Vermögenskomplexen zu werfen, einer wesentlichen Ursache unserer Krise nach Meinug vieler unabhängiger Wissenschaftler und Experten. Vielleicht fehlt der Politik auf Grund von repräsentativen Verpflichtungen (Terminen, Gespräche, Reden, Talkshow, Wahlkampf) auch schlicht die Zeit dazu sich damit auseinander zu setzen. Aber wie sollen dann auch die richtigen Entscheidungen getroffen werden?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Verabschiedung eines 480Mrd Rettungspaketes wie im Oktober 2008 war so gravierend und verantwortungstragend, dass diese Entscheidung nur durch eine Volksbefragung hätte entschieden werden dürfen, so viele unabhängige Analysten und Kritiker der <a href="http://www.aep-d.de" target="_blank">AEP-D</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In diesem Zusammenhang, von Eile und schnellem Handeln, wie bei einem Brand der gelöscht werden müsse, zu reden war genauso verheerend und planlos wie die gesamte Wirtschaftspolitik der vergangenen Monate und Jahre.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ob in der verbleibenden Legislaturperiode unsere Regierung noch eine weniger naive Finanz- und Wirtschaftspolitik erkennen lassen wird, scheint wenig hoffnungsvoll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schon werden neue Geldschleusen für die herunter gewirtschafteten Kreditinstitut geöffnet die den Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen wird. Der Bundestag billigte am Freitag die Gesetzespläne zur Errichtung sogenannter <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/785/479278/text/" target="_blank">Bad Banks</a>. Die Naivität und Kreativität der Finanzwelt kennt keine Grenzen wie das Beispiel bei der Erfindung neuer Ausdrücke wie dem  „toxischen Papier“ kürzlich aufgezeigt wurde. Wieder ein schräger Vergleich der aus der realen Welt entlehnt den Bürger blenden möge, um eine völlig unlogische Aktion logisch erscheinen zu lassen. Privat- und Landesbanken begrüßen die Pläne, lediglich Sparkassen üben Kritik an der Risikoaufteilung. Der Bürger, Harz-IV Empfänger und Steuerzahler schaut fassungslos dem planlosen Treiben unserer naiven Parlamentarier zu die mittlerweile jede noch so abstruse Idee der Finanzwelt zu deren Rettung aufgreift zu Lasten des Bürgers.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zumindest hat der Bürger im September die Möglichkeit ein <a title="Bundestagswahl am 27 September 2009" href="http://www.bundestag.de/parlament/wahlen/index.html" target="_blank"><strong>Machtwort</strong></a> zu sprechen. Dann entscheidet der Bürger ob die Rettung von Banken und Großunternehmen der höhere Nutzen für die Allgemeinheit war als andere Themen wie z.B. Bildung, Harz-IV, Kürzung der Pendlerpauschale und weitere Entlastung des Steuerzahlers.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>8</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Zins- und Zinseszins</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 05:00:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Theorie des Zins- und Zinseszins Systems und den sich hieraus ergebenden Gleichgewichtsstörungen von Wirtschaftssystemen wie wir diese heute erleben. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit möchte aber das Thema in der breiten Öffentlichkeit thematisieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wer wurde nicht schon einmal von seinen Kindern gefragt wieso denn Geld überhaupt selbst arbeitet und wieso es eigentlich Zinsen gibt wenn dieses auf dem Sparbuch liegt. Besonders interessant oder ]]></description>
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<p>Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Theorie des Zins- und Zinseszins Systems und den sich hieraus ergebenden Gleichgewichtsstörungen von Wirtschaftssystemen wie wir diese heute erleben. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit möchte aber das Thema in der breiten Öffentlichkeit thematisieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Wer wurde nicht schon einmal von seinen Kindern gefragt wieso denn Geld überhaupt selbst arbeitet und wieso es eigentlich Zinsen gibt wenn dieses auf dem Sparbuch liegt. Besonders interessant oder amüsant zu erfahren was unsere Wirtschaftsexperten, Wirtschaftsprofessoren oder gar die Wirtschaftsweisen hier ihren Kinder geantwortet haben mögen.</p>
<p>Wir wissen es nicht, aber angesichts der aller Orts akzeptierten Zinsprodukte wie Sparbücher, Krediten und Sparverträgen können wir vermuten dass diese Antwort eigentlich niemanden wirklich interessiert solange man selber davon profitiert.</p>
<p>Denkt man aber weiter so muss man anerkennen dass es nicht ganz so einfach ist. Geld- und Kapital- Markt sind voneinander Grundverschieden aber eng miteinander verknüpft. Kapital ist ein Überbegriff jeglicher Werte der sich aus Land, Immobilien, Edelmetallen und auch Geld zusammen setzen kann. Alle Kapitalwerte außer das Papiergeld lassen sich nicht unbegrenzt vermehren da diesem physisch Grenzen gesetzt sind. Bei sogenannten „immatriellen Werten&#8221; ist man sich da nicht mehr so sicher.</p>
<p>Beispiele wie der „Josephs-Pfennig&#8221; zeigen klar die Absurdität des Zins und Zinseszins Systems wenn dieser Geldvermehrung nichts entgegengesetzt wird. Hätte Josef bei der Geburt Jesus einen Pfennig zu einer Bank gebracht und ca. 4% Zinsen erhalten so wäre der Zinseszins Wert in Gold ausgedrückt heute ca. 132 Mrd Gold-Erden, also Erdkugeln aus purem Gold wert. Jeder wird nun einsehen dass wir zwangsläufig zyklisch in Probleme geraten müssen, nicht weil wir dem Sparer seinen Gewinn neiden würden sondern weil es zu gesellschaftlichen Problemen kommen muss da die Verteilungskämpfe um Kapitalwerte irgend wann einsetzen. Die realen Werte, und Güter auf unserem Planeten sind begrenzt.</p>
<p>Wir wollen im folgenden nur das Geld betrachten welches heute als Papiergeld oder Giralgeld kaum einen physischen Gegenwert besitzt wie es einst Geldmünzen aus Edelmetallen hatten. Schon immer haben Menschen und Organisationen versucht die hieraus entstehenden zyklischen gesellschaftlichen Instabilitäten und Wechselkursschwankungen zu begrenzen. Es entstanden Organisationen wie die GATT (General Agreements on Tariffs and Trade) oder später dann der IWF (Internationaler Währungsfond). Nach dem Zusammenbruch fester Wechselkurse 1973 stand die Weltgemeinschaft vor neuen Herausforderungen. 1995 wurde die WTO (World Trade Organization) gegründet, wohlgemerkt alles Organisationen deren Ziel es ist den Handel zu fördern und Wechselkursschwankungen der Währungen zu minimieren. Keine der vor genannten Organisationen fragte nach der Sinnhaftigkeit des Zinses. Zurück zur Währung und damit zum Geld bzw. zum Giralgeld deren zwischenstaatliche Transaktion immer rafinierter und undurchsichtiger für den Bürger wurde.</p>
<p>Als Giralgeld wollen wir jenes Geld bezeichnen welches durch reine elektronische Buchwerte auf den Konten der Bankkunden geführt und gehandelt wird und keine natürliche Grenze wie dies am Beispiel des „Josephs-Pfennig&#8221; beschrieben wurde besitzt.</p>
<p>Die Entstehung des Papiergeldes (11 Jh, China) der Vorstufe des Giralgeldes ist eng mit der Bildung von Großbanken und Finanzimperien verbunden. Die Bildung von ersten Banken und Finanzimperien gehen auf das 14. Jh zurück (Fugger, Medici,<a title="Alternative Loesungsansaetze..." href="http://www.aep-d.de/wp/2009/03/23/welche-alternativen-und-loesungsansaetze/">Link</a>). Das Papiergeld sowie das Giralgeld ist eine Grantie für eine zukünftig einzulösende Gegenleistung die garantiert wird solange sich der Wert oder die Kaufkraft nicht wesentlich ändert.</p>
<p>Was erleben wir nun in den letzten Jahren und Jahrzehnten?</p>
<p>Seit Jahren nimmt die Geldmenge weltweit drastisch zu, auch weil diese nicht mehr an Gegenwerte gekoppelt ist. Der Grund hierfür sind die Zinsforderungen der Sparer die ihre Versprochenen Zinserträge abfordern. Das Problem sind nun nicht die kleinen Sparer sondern diejenigen Vermögenden mit Summen im 9 Stelligem Vermögensbereich.</p>
<p>Das Finanzsystem reagiert nun dergestalt dass es das Wirtschaftssystem als Quelle zur Mehrwertschöpfung nutzen muss, da sonst die nötigen Zinserträge nicht erwirtschaftet werden können. Die Akkumulation von Vermögenswerten bietet dem Besitzenden völlig neue Möglichkeiten der Machtausübung und Festigung der eigenen Position. Bestechung und Einflußnahme von Politik können die Folge sein. Die einzelnen Prozesse sind hier  zu Vielfältig und Kompliziert als dass man sie hier erörtern könnte.</p>
<p>Es kommt jedenfalls fast immer zu Verteilungskämpfen und Instabilitäten wie man dies aus den geschichtlichen Daten der Vergangenheit heraus lesen kann. Meist kommt es zunächst über mehrere Jahrzehnte langsam zu Vermögensungleichverteilung die immer heftigere Verteilungskämpfe initiieren. Am Ende steht fast immer eine Art Währungsreform.</p>
<p>Mit einer Währungsreform wird faktisch die girale Vermögensungleichverteilung aufgehoben. Da nun alle Wirtschaftsteilnehmer wieder auf gleicher Augenhöhe miteinander durch ihrer eigene Leistung miteinander handeln. Beflügelt durch Leistungsbereitschaft und Wohlstand der breiten Masse kommt es  zu Effekten wie die eines Wirtschaft-Booms. Mancherorts wird dieser als &#8220;Wirtschaftswunder&#8221; bezeichnet. Dieser kann wiederum einige Jahrzehnte anhalten bis zu dem Zeitpunkt da die Vermögensungleichverteilung wieder weiter Verteilungskämpfe einleitet.</p>
<p>Es gibt viele Lösungen für ein stabiles Finanz- und Wirtschaftssystem wenn man diesen Prozess erst einmal erkannt hat. Entscheidend ist aber dieses zu wollen und vor allem zu Erkennen dass unser gegenwärtiges System einen „eingebauten Systemfehler&#8221; in sich birgt. Es ist zu vermuten dass diese Mechanismen besonders in unserer Politik noch zu wenig bekannt ist, oder aber man beraten wird aus Kreisen die andere Interessen verfolgen.</p>
<p>Es geht nicht darum Neid und Missgunst dem Vermögenden gegenüber zu hegen, es geht in erster Linie darum gesellschaftliche Instabilitäten wie Kriege und Armut zu vermeiden. Exponentielles Wachstum ist für jedes biologische System tödlich. Auch unser bestehendes Finanzsystem hat exponentiell eingebaute Wachstumsfaktoren die nicht funktionieren können.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>102</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Welche Alternativen und Lösungsansätze&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 10:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Frage ist eine zentrale Frage die schon Generationen von Volkswirten und Wirtschaftswissenschaftlern beschäftigt. Als wirtschaftlich und politisch handelnde Menschen sind wir in der Lage aus unserer Vergangenheit zu lernen. Die kognitiven Fähigkeiten des menschlichen Wesens sind derart angelegt das das Vergessen eng verbunden ist mit dem Lernen. So sind historische Fakten oftmals dokumentiert jedoch weniger präsent in den Köpfen der Menschen den eigentlichen Akteuren unserer Gesellschaft. Wirtschaftliche Mechanismen können somit insofern sie größere Zeiträume umspannen leicht in Vergessenheit geraten. Um Wissen und Fakten für den Menschen nutzbar zu machen ist es erforderlich das Überangebot an Wissen zu filtern und zu selektieren. Die neuen Medien wie Internet und Fernsehen überfluten den Nutzer geradezu mit Daten. Um die Prozesse des Wirtschafts-, Geld- und Finanz- Systems der Welt zu verstehen müssen wir weit zurück in das 12&#8242;te Jahrhundert und davor. Das Wirtschaftssystem der Antiken und Asiatischen Wirtschaftsräume war vornehmlich auf Tauschhandel ausgelegt. Es wurden vornehmlich echte Werte gegen echte Waren ausgetauscht. Edelmetalle und andere Wertgegenstände spielten hier dann zunächst eine wichtigere Rolle. Letztlich bedeutete das Verwenden von Edelmetall Münzen ein praktisches Zahlungsmittel welches den Handel revolutionierte insofern, dass große Werte recht einfach transportiert werden konnten. Schon sehr bald stieß die auf Edelmetall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage ist eine zentrale Frage die schon Generationen von Volkswirten und Wirtschaftswissenschaftlern beschäftigt. Als wirtschaftlich und politisch handelnde Menschen sind wir in der Lage aus unserer Vergangenheit zu lernen. Die kognitiven Fähigkeiten des menschlichen Wesens sind derart angelegt das das Vergessen eng verbunden ist mit dem Lernen. So sind historische Fakten oftmals dokumentiert jedoch weniger präsent in den Köpfen der Menschen den eigentlichen Akteuren unserer Gesellschaft.</p>
<p>Wirtschaftliche Mechanismen können somit insofern sie größere Zeiträume umspannen leicht in Vergessenheit geraten. Um Wissen und Fakten für den Menschen nutzbar zu machen ist es erforderlich das Überangebot an Wissen zu filtern und zu selektieren. Die neuen Medien wie Internet und Fernsehen überfluten den Nutzer geradezu mit Daten.</p>
<p>Um die Prozesse des Wirtschafts-, Geld- und Finanz- Systems der Welt zu verstehen müssen wir weit zurück in das 12&#8242;te Jahrhundert und davor.</p>
<p>Das Wirtschaftssystem der Antiken und Asiatischen Wirtschaftsräume war vornehmlich auf Tauschhandel ausgelegt. Es wurden vornehmlich echte Werte gegen echte Waren ausgetauscht. Edelmetalle und andere Wertgegenstände spielten hier dann zunächst eine wichtigere Rolle. Letztlich bedeutete das Verwenden von Edelmetall Münzen ein praktisches Zahlungsmittel welches den Handel revolutionierte insofern, dass große Werte recht einfach transportiert werden konnten.</p>
<p>Schon sehr bald stieß die auf Edelmetall fußende Handelswirtschaft an ihre Grenzen. Das Edelmetall als Tauschmittel war begrenzt und diente sozusagen als Handelsbremse. Gleichermaßen ist an zu nehmen das durch die Verknappung der Edelmetalle jener Gegenwert an stieg und jene Schuldner in den Ruin brachte die sich verschuldet hatten. Das Zahlungsmittel der Edelmetalle war also auch schon damals eine variable Größe deren Gegenwert sich nach Angebot und Nachfrage richtete. Dann aber geschah etwas Entscheidendes.</p>
<p>Allmählich wurden diese Werte durch Schuldscheine (1024 erstes <a title="http://www.gi-de.com/portal/page?_pageid=36,53479&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL" rel="nofollow" href="http://www.gi-de.com/portal/page?_pageid=36,53479&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL">Papiergeld in China</a>; erste Banknoten in Schweden um 1661) ersetzt, einem Dokument mit einer Leistungsgarantie oder Zahlungsverpflichtung. Selbst Marco Polo schwärmte 1275 von dieser genialen Idee des Geldscheines. Diese Schuldscheine waren genauso vertrauenswürdig und wertvoll wie der Ruf des Schuldners oder Garantiegebers.</p>
<p>Im Mittelalter wurden vornehmlich Edelmetalle als Zahlungsmittel akzeptiert. Bei einem Handel mussten eben jene Vertragsparteien das Tauschmittel akzeptieren ein wesentliches Element beim erfolgreichen Abschluss eines Handels. Mit der Einführung von „fälschungssicheren&#8221; Banknoten wurde gleichzeitig eine Institution geschaffen die dieser Garantieverpflichtung nachkommen sollte. Gleichzeitig wurden aber diese Banknoten mit Edelmetallen gegen gesichert, war man sich doch bewusst dass nur Banknoten mit einer gewissen Wertstabilität als vertrauenswürdiges Zahlungsmittel akzeptiert werden würde.</p>
<p>Es ist schwierig genau fest zu stellen wann genau der Begriff des Zinses Einzug in die Wirtschaftsräume Einzug hielt.</p>
<p>Zunächst war in der Renaissance Italiens der Zins verboten, wurde dann aber bald durch versteckte Geldprodukte der <a title="http://e-articles.info/e/a/title/The-Medici-Bank/" rel="nofollow" href="http://e-articles.info/e/a/title/The-Medici-Bank/">Medici Bank</a> nach und nach etabliert. Man schätzt das dies so etwa im 12&#8242;ten Jahrhundert statt fand. Große Imperien wie die der Fugger (1520, Jakob Fugger der reichste Mann seiner Zeit) und die der Medici hatten dort ihren Anfang und ermöglichten somit eine Vermehrung der Vermögenswerte nach exponentiell wachsenden Gesetzen.</p>
<p>Einfache Rechenbeispiele („Der Josephspfennig&#8221;,&#8221;Das Schachbrett-Gleichnis nach Sissa ibn Dahir&#8221;) zeigen jedem Interessierten wie Unrealistisch und Unlogisch die Etablierung des Zinses und Zinseszinses eigentlich sind. Trotzdem wird dieses Element in unserer heutigen Finanzwelt nicht hinterfragt und als unumstößliche Wahrheit gelebt. Für den Nutzer des Zinses eine Gute Vermögensquelle, für den Zinszahler eine Last.</p>
<p>Leider sind die heutigen Zinslasten oftmals nicht als solche ausgewiesen.</p>
<p>30-40% des Kaufwertes eines Produktes sind Kosten des Kapitaldienstes oder auch Zinslasten die das produzierende Gewerbe an Banken abführen muss. Innerhalb einer Volkswirtschaft steigt dieser Anteil nach einer Währungsreform zunächst von 2-3% ansteigend auf bis zu 30-40% versteckter Zinslasten nach etwa 50-70 Jahren „Währungslaufzeit&#8221; an, die dann allmählich zu kollabieren droht. In dieser Situation befinden wir uns zur Zeit.</p>
<p>Aus diesem Grund wird auch der G20 Gipfel kommende Woche in London keine entscheidenden Lösungen aufzeigen wenn die Teilnehmer nicht bereit sein werden diese Fakten an zu erkennen. Es kann vermutet werden dass weiterhin der Zins und Zinseszins durch Milliardenschwere Banknoten- oder Giralgeldausschüttung versucht wird zu retten. Die Folge dieses Generalfehlers wird Inflation, Zusammenbruch der Realwirtschaft und letztendlich eine Währungsreform bedeuten.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>8</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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