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	<title>Alternative Europa Plattform &#187; Hochschulbildung</title>
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		<title>Internationaler Run auf die letzten Diplomstudiengänge in Deutschland&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.aep-d.de/wp/2009/08/25/internationaler-run-auf-die-letzten-diplomstudiengange-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 06:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie viele internationale Studierende wollen in Deutschland einen Abschluss machen? So lautete ein Umfrage Deutschen Studentenwerkes. Nach Umfrage Ergebnissen möchten 90% der internationalen Studierenden ihr Studium mit einem deutschen Abschluss beenden. Der beliebteste Abschluss bei internationalen Studierenden ist übrigens das Diplom an einer Universität. Der neue 6 semestrige Bachelor-Studiengang im Schnelldurchgang ohne gesonderte Abschlussprüfung nach dem Vorbild der Angelsächsischen Länder scheint zukünftig keinen besonderen akademischen Wert zu haben. Beliebt sind nach wie vor das Deutsche Diplom das Ende das Jahres dem neuen Konsekutiven Bachelor- und Master- System weichen wird. Warum man die Diplom Studiengänge nicht parallel habe weiter laufen lassen ist völlig unklar. Diese Art der zentralistisch geführten Bürokratie nach dem Vorbilde Europa (Lissabon Vertrag läßt grüßen) wird auch hier den Grundsatz &#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221; ins Gegenteil verkehren. Siehe auch &#8220;Bachelor, Master ein Desaster&#8220;, wir berichteten. Besucher zum post: 454]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele internationale Studierende wollen in Deutschland einen Abschluss machen?</p>
<p>So lautete ein <a href="http://www.internationale-studierende.de/service/frage/5/quizantwort/" target="_blank">Umfrage Deutschen Studentenwerkes</a>.</p>
<div id="attachment_1276" class="wp-caption alignleft" style="width: 612px"><img class="size-full wp-image-1276" title="AJG_diplo" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/08/AJG_diplo.jpg" alt="Diplom Zeugnis bald nicht mehr erhältlich. Inzwischen gibt es einen RUN auf die letzten verfügbaren Studiengänge an den Deutschen Universitäten." width="602" height="747" /><p class="wp-caption-text">Diplom Zeugnis bald nicht mehr erhältlich. Inzwischen gibt es einen RUN auf die letzten verfügbaren Studiengänge an den Deutschen Universitäten.</p></div>
<p>Nach Umfrage Ergebnissen möchten 90% der internationalen Studierenden ihr Studium mit einem deutschen Abschluss beenden. Der beliebteste Abschluss bei internationalen Studierenden ist übrigens das Diplom an einer Universität.</p>
<p>Der neue 6 semestrige Bachelor-Studiengang im Schnelldurchgang ohne gesonderte Abschlussprüfung nach dem Vorbild der Angelsächsischen Länder scheint zukünftig keinen besonderen akademischen Wert zu haben. Beliebt sind nach wie vor das Deutsche Diplom das Ende das Jahres dem neuen Konsekutiven Bachelor- und Master- System weichen wird.</p>
<p>Warum man die Diplom Studiengänge nicht parallel habe weiter laufen lassen ist völlig unklar. Diese Art der zentralistisch geführten Bürokratie nach dem Vorbilde Europa (<a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/07/09/prof-karl-albrecht-schachtschneider-zu-dem-vertrag-von-lissabon/" target="_blank">Lissabon Vertrag</a> läßt grüßen) wird auch hier den Grundsatz &#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221; ins Gegenteil verkehren.</p>
<p>Siehe auch &#8220;<a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/07/22/bachelor-master-ein-desaster/" target="_blank">Bachelor, Master ein Desaster</a>&#8220;, wir berichteten.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>454</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schavan (CDU) flickt an marodem Bildungssystem weiter herum&#8230;.</title>
		<link>http://www.aep-d.de/wp/2009/08/17/schavan-cdu-flickt-an-marodem-bildungssystem-weiter-herum/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 05:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[freilich das unsere Studentenzahlen im Internationalem Vergleich mittlerweile völlig abgehängt ist, steht außer Zweifel. Warum gerade jetzt vor der Bundestagswahl diese verfehlte Bildungspolitik der vergangenen Jahre, durch ein lächerliches Mini- Stipendiumsystem gerettet werden soll, ist fraglich. Jedem wirtschaftlich einigermaßen kompetenten Bürger muss klar sein dass dieses Programm genauso auf dem heißen Stein verpuffen wird wie es die Studiengebühren (eine art Sonderzwangsabgabe von etwa 1200Euro pro Jahr) und die Einführung des Bachelor- und Masterstudienganges bis Ende 2009 war. Siehe hierzu auch auf den NachdenSeiten. Der Ruf des Deutschen Bildungssystems ist mittlerweile ruiniert weil immer mehr &#8220;Möchtegern-Betriebswirte&#8221; in politischer Verantwortung glaubten dass Bildung und Hochschule ähnlich wie in den USA als wirtschaftlich operierendes Unternehmen behandelt werden sollte. Schon Alexander von Humboldt wußte das eine finanziell abhängige Forschung niemals dieselbe Innovationskraft und Erfindergeist wird entfalten können wie diejenige einer unabhängig finanzierten Forschung und Hochschullandschaft. Leider sind diese Erfolgsmodelle aus dem frühen 19 Jahrhundert in Vergessenheit geraten. Längst lenken die neu geschaffenen Hochschulaufsichtsräte mit Industriellen und Großkapitalgeber die Richtung der heutigen Forschung. Manche Studien und Forschungsaufträge durch Drittmittel finanziert ergeben schon mal andere Ergebnisse als unabhängig durchgeführte Studien. Im Gesundheitswesen kann dies fatale Folgen haben. Schavan und andere Politiker wie der Regierungschef Peter Müller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>freilich das unsere Studentenzahlen im Internationalem Vergleich mittlerweile völlig abgehängt ist, steht außer Zweifel. Warum gerade jetzt vor der Bundestagswahl diese verfehlte Bildungspolitik der vergangenen Jahre, durch ein lächerliches Mini- Stipendiumsystem gerettet werden soll, ist fraglich.</p>
<p>Jedem wirtschaftlich einigermaßen kompetenten Bürger muss klar sein dass dieses Programm genauso auf dem heißen Stein verpuffen wird wie es die Studiengebühren (eine art Sonderzwangsabgabe von etwa 1200Euro pro Jahr) und die <a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/07/22/bachelor-master-ein-desaster/" target="_blank">Einführung des Bachelor- und Masterstudienganges</a> bis Ende 2009 war. Siehe hierzu auch auf den <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4128" target="_blank">NachdenSeiten</a>.</p>
<p>Der Ruf des Deutschen Bildungssystems ist mittlerweile ruiniert weil immer mehr &#8220;Möchtegern-Betriebswirte&#8221; in politischer Verantwortung glaubten dass Bildung und Hochschule ähnlich wie in den USA als wirtschaftlich operierendes Unternehmen behandelt werden sollte.</p>
<p>Schon Alexander von Humboldt wußte das eine finanziell abhängige Forschung niemals dieselbe Innovationskraft und Erfindergeist wird entfalten können wie diejenige einer unabhängig finanzierten Forschung und Hochschullandschaft. Leider sind diese Erfolgsmodelle aus dem frühen 19 Jahrhundert in Vergessenheit geraten. Längst lenken die neu geschaffenen Hochschulaufsichtsräte mit Industriellen und Großkapitalgeber die Richtung der heutigen Forschung.</p>
<p>Manche Studien und Forschungsaufträge durch Drittmittel finanziert ergeben schon mal andere Ergebnisse als unabhängig durchgeführte Studien. Im Gesundheitswesen kann dies fatale Folgen haben.</p>
<p>Schavan und andere Politiker wie der Regierungschef Peter Müller (CDU), die immer wieder gebetsmühlenartig zur <a href="http://www.aep-d.de/wp/2009/06/29/studiengebuhren-als-verkappter-sozialfilter-von-studenten/" target="_blank">Problematik der Studiengebühr</a> befragt wurden, haben immer wieder die Sozialverträglichkeit der Studiengebühr hervor gehoben, da diese ja Zinslos seien und nicht zurück gezahlt werden müssten. Eigentliche purer Zynismus und Provokation an den kleinen Bürger.</p>
<p>Man verschweigt dabei aber das die jungen Menschen meist ohne einen Pfennig in der Tasche sind, und die zusätzlichen Kosten meist durch die Elternhäuser getragen werden.</p>
<p>Ein Griff in die Tasche von Familien ist wohl eher die richtige Bezeichnung für das Studiengebührendesaster, dessen Korrektur um so dringlicher erscheint nachdem das 480Mrd. Euro Rettungspaket an herunter gewirtschaftete vor dem Bankrott stehende Banken gezahlt wurde. Hierzu schweigt beflissentlich der Regierungschef Peter Müller (CDU.</p>
<p>Die verfehlte Politik von Schavan und ihren Vorgängern liegt in der falschen Vorstellung dass eine leistungsfähige und Zukunft trächtige Bildungs- und Hochschullandschaft wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden könnte.  Das ist das Kernproblem weshalb auch dieser Vorschlag eines Industrie finanzierten Stipendiensystems scheitern wird.</p>
<p>Bildung und Forschung wird immer eine staatliche Aufgabe bleiben, will eine Volkswirtschaft Technologieführer sein oder seinen Kindern eine Perspektive für die Zukunft geben.</p>
<p>Wir brauchen eine Rettungspaket-Notbremse für Unternehmen und Banken und im Gegenzug eine garantierte Bildungs- und Hochschulförderung die jedem Bürger entsprechend seinen Fähigkeiten eine ihm entsprechende Bildung und Hochschulausbildung sichert.</p>
<p>Finanziert wird dies aus Staatlichen Bürgschaften, deren Töpfe vermehrt aus der sich immer schneller drehenden Gewinnuhr des BIP finanzieren wird. Die Deutsche Gewinnuhr läuft nämlich wieder allen Vermutungen schneller als unsere Schuldenuhr.</p>
<p>Die Verteilung der Mehrwertschöpfung ist aus dem Gleichgewicht gekommen und führt in immer schnelleren Tempo zu einer destabilisierenden Vermögensungleichverteilung. Auch diese Prozesse gehörten von Anette Schavan berücksichtigt, auch weil sie in naiver Art und Weise 40% des Geldes von Unternehmen einwerben möchte.</p>
<p>Lediglich 3% der Studierenden würden von diesem Programm profitieren. Eigentlich zu Wenig und zu kurzsichtig gedacht.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>20</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Bachelor, Master, ein Desaster&#8230;&#8230;..</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit der Bologna-Erklärung im Jahre 1999 durch die damals 29 Europäische Mitgliedstaaten ist die vollständige Umsetzung in das neue konsekutive System der Bachelor und Master- Studiengänge fast abgeschlossen. Diese muss laut Statut bis Ende 2009 abgeschlossen sein. In den letzten 10 Jahren gab es nun parallel noch die alten Diplomstudiengänge die trotzdem noch sehr rege von vielen Studienanfängern gewählt wurden. Diese Studiengänge dürften nun abgeschafft sein, und Deutschland hat wieder einmal mehr ein Stück Identität an Europa verloren. Dabei wollte man mit der Einleitung des Bologna Prozesses fortschrittlich und im Sinne eines internationalen Wettbewerbes vergleichbare Studiengänge vor allem mit unseren anglistischen europäischen und außereuropäischen Nachbarländern schaffen. Die Hochschulrektorenkonferenz wollte folgende Verbesserungen erzielen: 1. Schaffung vergleichbarer Abschlüsse 2. zweistufiges System (Bachelor / Master) 3. ECTS (European Credit Transfer System) Modell 4. studienbegleitende Modulprüfungen  (Keine Abschlußprüfung) 5. Urkunde, Zeugnis, Diploma Supplement 6. Qualitätssicherung durch externe Akkreditierung Nun wo stehen wir heute? Fast alle Hochschulen haben ihre Studiengänge mehr oder weniger erfolgreich umgestellt. Leider musste die Qualität des Deutschen Studienganges wegen Punkt 1. vom Niveau her nach unten gezogen werden. Die Studiendauer wurde von i.d.R. 10 Semester eines Diplomstudienganges auf 6 Semester verkürzt. Das hierbei der zu vermittelnde Stoff naturgemäß drunter leiden musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><img class="size-full wp-image-888 " title="Bachelo_Master" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/07/Bachelo_Master.jpg" alt="Diplom - Bachelor / Master   Studiengänge im Vergleich." width="525" height="302" /><p class="wp-caption-text">Diplom - Bachelor / Master   Studiengänge im Vergleich.</p></div>
<p>Seit der Bologna-Erklärung im Jahre 1999 durch die damals 29 Europäische Mitgliedstaaten ist die vollständige Umsetzung in das neue konsekutive System der Bachelor und Master- Studiengänge fast abgeschlossen. Diese muss laut Statut bis Ende 2009 abgeschlossen sein. In den letzten 10 Jahren gab es nun parallel noch die alten Diplomstudiengänge die trotzdem noch sehr rege von vielen Studienanfängern gewählt wurden. Diese Studiengänge dürften nun abgeschafft sein, und Deutschland hat wieder einmal mehr ein Stück Identität an Europa verloren.</p>
<p>Dabei wollte man mit der Einleitung des Bologna Prozesses fortschrittlich und im Sinne eines internationalen Wettbewerbes vergleichbare Studiengänge vor allem mit unseren anglistischen europäischen und außereuropäischen Nachbarländern schaffen. Die Hochschulrektorenkonferenz wollte folgende Verbesserungen erzielen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Schaffung vergleichbarer Abschlüsse</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. zweistufiges System (Bachelor / Master)</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. ECTS (European Credit Transfer System) Modell</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. studienbegleitende Modulprüfungen  (Keine Abschlußprüfung)</p>
<p style="padding-left: 30px;">5. Urkunde, Zeugnis, Diploma Supplement</p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Qualitätssicherung durch externe Akkreditierung</p>
<p>Nun wo stehen wir heute? Fast alle Hochschulen haben ihre Studiengänge mehr oder weniger erfolgreich umgestellt. Leider musste die Qualität des Deutschen Studienganges wegen Punkt 1. vom Niveau her nach unten gezogen werden. Die Studiendauer wurde von i.d.R. 10 Semester eines Diplomstudienganges auf 6 Semester verkürzt. Das hierbei der zu vermittelnde Stoff naturgemäß drunter leiden musste ist verständlich.  Das (ECTS) European Credit Transfer System schlüsselt jetzt ausführlich die Unterrichtseinheiten mit den zu vermittelnden Stunden auf, ohne jedoch auf die Qualität des mehr oder weniger klassenverbandsmäßigen  Dozenten ein zu gehen. Klausuren werden zeitnah geschrieben, eine zentrale Abschlußprüfung findet nicht statt.  1 ECTS entspricht 30 Unterrichtsstunden oder einer Wocheneinheit. 1 Semester beinhaltet 60 ECTS und für den Bachelor braucht man etwa 180 ECTS, der Master verlängert sich nochmal um 120 ECTS auf insgesamt 300 ECTS. Wo hier die besondere Qualität der neuen Studiengänge sei ist nicht zu erkennen.</p>
<p>Worin liegen nun die besonderen Vorteile? Einmal werden erstmals die Studienzeiten auf ein festes Zeitfenster abgesteckt. In der Vergangenheit konnten Studenten auch schon mal länger studieren was den negativen Ruf des Langzeitstudenten geboren hat. Gleichzeitig sind durch diese Freiheit aber auch hervorragende Wissenschaftler und Innovationen kreiert worden deren Qualität heute in Frage gestellt wird. Dies ist dann auch Ursache des zweiten Zieles von Bachelor und Master, nämlich dass Themengebiet und Umfang abgesteckt bleibt. Die Studenten haben nicht mehr die Zeit und Freiheit über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dies wird mehr und mehr von Studierenden bemängelt.</p>
<p>Als zweite Idee stand die Möglichkeit im Vordergrund dass die Bachelor Absolventen viel leichter die Hochschule wechseln können, da die Lehrinhalte vergleichbar abgesteckt seien. Die Bewerber für ein Master Studiengang können aber von der Hochschule abgelehnt werden, was auch rege genutzt wird (persönliche Mitteilung, Erfahrung). Meist schalten die Hochschulen einen bürokratischen Filter in das Bewerbungsverfahren, den nur die wenigsten erfüllen können. Das ist gängige Praxis.   Z.B. wird gerne eine erfolgreich bestandene Englisch Prüfung, durch zu führen bei einer ganz speziellen Sprachschule (meist lokal am weit entfernten Studienort, also mit Anreisekosten verbunden), mit Kosten in Höhe einiger hundert Euro für eine 60 minütige Prüfung verlangt. Ein Sprachzertifikat durchgeführt beim DAAD für 20 Euro wird oftmals nicht akzeptiert. Der Fantasie der Hochschulen sind bei der Ausgestaltung dieser zweifelhaften Machenschaften oft keine Grenzen gesetzt. Man sitzt ja am längeren Hebel. Eine Kontrolle findet nicht statt, der junge Bewerber wird demotiviert und frustriert und lernt schließlich dass nicht in erster Linie Leistung zählt.</p>
<div id="attachment_891" class="wp-caption alignright" style="width: 435px"><img class="size-full wp-image-891" title="Fahrräder_und_Schüler_sdc11463" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/07/Fahrräder_und_Schüler_sdc11463.jpg" alt="Schaut man auf den sozialen Hintergrund der Studienanfänger ergibt sich folgendes Bild.  38% eines Alterjahrganges erwirbt in D die Hochschulzugangsberechtigung (2004),  71% hiervon nehmen ein Studium auf,  56% sind Kinder von Abiturienten,  28% sind Kinder von Realschülern,  16% sind Kinder von Hauptschülern." width="425" height="319" /><p class="wp-caption-text">Schaut man auf den sozialen Hintergrund der Studienanfänger ergibt sich folgendes Bild.  38% eines Alterjahrganges erwirbt in D die Hochschulzugangsberechtigung (2004),  71% hiervon nehmen ein Studium auf,  56% sind Kinder von Abiturienten,  28% sind Kinder von Realschülern,  16% sind Kinder von Hauptschülern.</p></div>
<p style="padding-left: 90px;">
<p>Richtig problematisch wird es aber erst dann wenn die Studenten eines Masters Beispielsweise für 6 Monate ins Außland geschickt werden weil es der Studienplan so vor sieht. Da kam es dann schon mal vor dass Studenten von einer renommierten Deutschen Hochschule im Rahmen ihres Masterstudienganges nach Australien oder den USA geschickt wurden ohne vorher zu prüfen ob dieselbigen Studenten Anspruch auf BaföG haben. Hierauf hatte die Zertifizierung oder Akkreditierung kein Augenmerk gerichtet und offensichtlich  massiv versagt. Da die Studenten laut Studienplan als freie Forschungsmitarbeiter geführt wurden, konnten diese sich nicht immatrikulieren. Das BaföG Amt musste die Förderung verweigern weil es auf der Immatrikulationsbescheinigung beharrte. Das stellte der Studienganganbieter erst fest, als der betreffende Student schon in Australien bzw. den USA war.</p>
<p>Man stelle sich nun einen jungen Studenten ohne Mittel vor, der sich plötzlich mutterseelenallein in einem fremden Land befindet, aber bereits  in Vorleistung gegangen sind durch Flug, Unterkunft und dem Willen etwas zu leisten. Aber was kümmert es die Zertifizierer und Akkreditierer, die meist als Doktoren und Wissenschaftler mit satten Gehältern ausgestattet fern ab jeglicher existenzieller studentischer Realität sich befinden.</p>
<p>Als Resümee werden auch die Auswirkungen der Umstellung von Diplom auf Bachelor- und Master erst in Jahrzehnten sichtbar werden, möglicherweise dann aber zu spät für eine schnelle Korrektur. Fast scheint es das bei dem Bologna Prozess schlicht Quantität anstelle Qualität im Vordergrund standen. Möglicherweise getrieben durch wirtschaftliche Zenarien in denen ein zukünftiger Akademikermangel prognostiziert wurde. Ob wir diesen Qualitäts- und Innovationsverlust in unserer Ausbildung wieder aufholen können bleibt fraglich. Nicht ohne Grund wurden Jura, Medizin, Tiermdizin,Pharmazie und Lehramt von dieser Umstellung aus geklammert. Qualität kann manchmal doch das Überleben sichern helfen.</p>
<br/><a href='http://wordpress.org/extend/plugins/mystat/'><img src='http://www.aep-d.de/wp/wp-content/plugins/mystat/images/admin.png' style='vertical-align:middle;' title='myStat statistik für WordPress' border='0' /></a> Besucher zum post: <b>285</b><br/><br/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studiengebühren als verkappter Sozialfilter gegen Studienanfänger,</title>
		<link>http://www.aep-d.de/wp/2009/06/29/studiengebuhren-als-verkappter-sozialfilter-von-studenten/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 06:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studieren wird immer mehr zu einem Privileg in Deutschland. Mit der Erhebung von Studiengebühren i.d.R. etwa 500Euro pro Semester sind die Hürden und Risiken eines Hochschulstudiums im Jahre 2005 Sprunghaft weiter angestiegen. Die Deutsche Hochschullandschaft kannte bereits vor der Einführung der Studiengebühren einen geringeren Semesterbeitrag von ca. 100Euro pro Semester. Dieser wurde direkt bei der Einschreibung fällig. Im Semesterbeitrag enthalten ist meist ein Ticket zur Benutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes welches jedoch nicht erstattet wird, auch dann nicht wenn dieses Ticket nicht genutzt werden kann. Bisher schloss das im Jahre 2002 novellierte Hochschulrahmengesetz die Erhebung von Studiengebühren aus. Einige Länderparlamente die die Hochschulen wie wirtschaftlich orientierte selbstfinanzierte Unternehmen sehen wollten beschlossen eine Studiengebühr ein zu führen um den Hochschulzugang einzuschränken und zusätzlicher Einnahmequellen zu eröffnen. Wegen des Verstoßes der Gesetzgebungskompetenz der Länder wurde eine Verfassungsklage durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland, Hamburg, Bayern und Sachsen in Karlsruhe eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht gab diesen Ländern am 26 Januar 2005 insofern recht als dass ihre Kompetenzen beschnitten seien. Die Verfassungsrichter sahen es als zumutbar an dass Studenten mit ca 1000Euro Studiengebühren pro Jahr rechnen müsse. Wirtschaftsverbände forderten damals 2500 Euro. Beflügelt durch das Verfassungsgerichtsurteil gab es fortan die unterschiedlichsten Regelungen in den Bundesländern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_553" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img class="size-full wp-image-553" title="Studenten_Schüler_SDC11642" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/06/Studenten_Schüler_SDC11642.JPG" alt="Studenten auf dem Weg zur Uni......" width="283" height="378" /><p class="wp-caption-text">Studenten auf dem Weg zur Uni...... in eine Zukunft der Verschuldung noch ehe diese die erste Mark verdient haben.</p></div>
<p>Studieren wird immer mehr zu einem Privileg in Deutschland. Mit der Erhebung von Studiengebühren i.d.R. etwa 500Euro pro Semester sind die Hürden und Risiken eines Hochschulstudiums im Jahre 2005 Sprunghaft weiter angestiegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Deutsche Hochschullandschaft kannte bereits vor der Einführung der Studiengebühren einen geringeren Semesterbeitrag von ca. 100Euro pro Semester. Dieser wurde direkt bei der Einschreibung fällig. Im Semesterbeitrag enthalten ist meist ein Ticket zur Benutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes welches jedoch nicht erstattet wird, auch dann nicht wenn dieses Ticket nicht genutzt werden kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bisher schloss das im Jahre 2002 novellierte Hochschulrahmengesetz die Erhebung von Studiengebühren aus. Einige Länderparlamente die die Hochschulen wie wirtschaftlich orientierte selbstfinanzierte Unternehmen sehen wollten beschlossen eine Studiengebühr ein zu führen um den Hochschulzugang einzuschränken und zusätzlicher Einnahmequellen zu eröffnen. Wegen des Verstoßes der Gesetzgebungskompetenz der Länder wurde eine Verfassungsklage durch die  Bundesländer Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland, Hamburg, Bayern und Sachsen in Karlsruhe eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht gab diesen Ländern am 26 Januar 2005 insofern recht als dass ihre Kompetenzen beschnitten seien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Verfassungsrichter sahen es als zumutbar an dass Studenten mit ca 1000Euro Studiengebühren pro Jahr rechnen müsse. Wirtschaftsverbände forderten damals 2500 Euro.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Beflügelt durch das Verfassungsgerichtsurteil gab es fortan die unterschiedlichsten Regelungen in den Bundesländern, wobei verschiedene Modelle eine Befreiung unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichte. Langzeitstudierende zahlen verschiedentlich nochmal bis zu 500Euro extra pro Semester, vermutlich eine Art Sanktionsaufschlag für „faule“ Studenten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf die Problematik der jungen Menschen, die ohne jegliche finanzielle Absicherung in das Berufsleben starten sollen und zudem noch weitere Aufwendungen schultern müssen, reagierte die Bundesregierung mit der „kreativen“ Erfindung eines zinsgünstigen Studienkredites der verschiedentlich an gewisse Bedingungen bezüglich der Rückzahlung gekoppelt war. Freilich wurden entsprechende Finanzprodukte bereitwillig von der Finanzwirtschaft angeboten um den Studenten möglichst früh als Schuldner an die Banken zu binden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zum Beispiel wurden verschiedentlich Studienkredite zur Verfügung gestellt die erst nach erfolgreichem Abschluß des Studiums mit einer Verzinsung von satten 7,5% zurück gezahlt werden sollten. Es stellt sich die Frage ob jene politischen Kräfte die diese Gesetzgebung als Fortschrittlich und Gerecht gefeiert haben womöglich völlig übersehen haben dass es sich meist um junge Menschen handelt, die völlig ohne Mittel da stehen. Im Gegenzug scheinen dieselben Kräfte keine Probleme zu haben hunderte Milliarden an Banken und in Not geratene Unternehmen zu zahlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seit dem 17 Juni 2008 ist Hessen das bisher einzigste Bundesland welches mehrheitlich im Landesparlament diese Mechanismen erkannt hat und die Studiengebühren wieder abgeschafft hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Verschiedene Staatsrechtler sehen in der Einführung von Studiengebühren einen Verstoß gegen geltendes Internationales Recht. So regelt der „ Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“ (<a title="&gt;&gt;International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights&lt;&lt;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Pakt_%C3%BCber_Wirtschaftliche,_Soziale_und_Kulturelle_Rechte" target="_blank">ICESCR</a>) dass „der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich gemacht werden muß“ (Art.13 Satz 2c  ICESCR). Der Vertrag wurde am 19.12.1966 von der UN Generalversammlung einstimmig verabschiedet und  am 17. Dezember 1973 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert und ist noch heute bindend.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Europäischen Vergleich wird immer mehr deutlich dass Deutschland am Schlusslicht steht wenn es um die Zahl der Hochschulabgänger eines Jahrganges geht. Als gesichert gilt dass die Einführung von Studiengebühren nicht dazu geführt haben mag die Anzahl der Studienanfänger zu fördern, auch wenn dies von unserer Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Annette Schavan entgegen allen anderslautenden Fakten und Studien gebetsmühlenartig bestritten wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Will Deutschland wirklich durch Innovation und Technologieführerschaft den Wohlstand kommender Jahre halten und ausbauen, ist eine möglichst schnelle Kurskorrektur in diesem Punkt notwendig. Wir brauchen selbstverständlich auch Mut der Verantwortlichen, nämlich den Mut zu sagen dass man sich geirrt habe, oder dass die Einführung der Studiengebühren im Jahre 2005 Gift für die Bildungs- und Forschungslandschaft war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Möglicherweise herrscht jedoch Ideenarmut und Mutlosigkeit weiterhin vor.</p>
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		<title>Die Bundesregierung stellt Integrationsbericht vor&#8230;&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 14:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) stellte gestern den Integrationsbericht (Link) der Bundesregierung vor. Demnach seien die etwa 15,3 Millionen Menschen mit Migrantionshintergrund zur Zeit etwa 1/5 der Bevölkerung in Deutschland von einer etwa doppelt so hohen Arbeitslosigkeit betroffen wie Deutsche Bürger. In der Einleitung geht der Bericht auf den Begriff Migration ein und interpretiert diesen auf eine populistische Art und Weise. Migration hieße Integration und die Gewährung von Chancen der Migranten und gleichberechtigter Teilhabe am gesellschaftlichem Leben. Weiterhin kommen im Vorwort Ausdrücke wie „Integrationspoltik als Querschnittsaufgabe&#8221; , „integrationspolitische Handlungsfelder&#8221; und die Erklärung des am 4. Juni 2008 von der Bundesregierung zugestimmten „Integrationsindikatoren&#8221; vor. Es wurden Zeitreihen von 2005 bis 2007 betrachtet. Erstmals wurden hierzu in dieser Studie Daten ab 2005 erhoben. Themenbereich wie Wohnen, Gesundheit, bürgerschaftliches Engagement und Bildung fanden ebenfalls Aufnahme in der Studie. Die Studie stellt den Stand der Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur Gesamtbevölkerung dar. Der Bericht versucht die sozialen Unterschiede der betrachteten Gruppen zu analysieren und Handlungsfelder auf zu zeigen. Auf Grund der zeitlichen Darstellung von 2005 bis 2007 sind Tendenzen erkennbar. Die Einbürgerungsrate pendelte um 3% , die bikulturellen Ehen lagen knapp um die 10%. Die Zahl der Schulabbrecher unter den Kindern mit Migrationshintergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 	 	 --></p>
<div id="attachment_249" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-249" title="homo_sapiens_sapiens" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/06/homo_sapiens_sapiens-300x219.png" alt="Migration und Integration, und wir sind mitten drin." width="300" height="219" /><p class="wp-caption-text">Foto ©aep-d.de 2008, Migration und Integration, und wir sind mitten drin.</p></div>
<p>Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) stellte gestern den Integrationsbericht (<a title="Link" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Anlagen/2009-06-10-indikatorenbericht.html">Link</a>) der Bundesregierung vor. Demnach seien die etwa 15,3 Millionen Menschen mit Migrantionshintergrund zur Zeit etwa 1/5 der Bevölkerung in Deutschland von einer etwa doppelt so hohen Arbeitslosigkeit betroffen wie Deutsche Bürger.</p>
<p>In der Einleitung geht der Bericht auf den Begriff Migration ein und interpretiert diesen auf eine populistische Art und Weise. Migration hieße Integration und die Gewährung von Chancen der Migranten und gleichberechtigter Teilhabe am gesellschaftlichem Leben.</p>
<p>Weiterhin kommen im Vorwort Ausdrücke wie „Integrationspoltik als Querschnittsaufgabe&#8221; , „integrationspolitische Handlungsfelder&#8221; und die Erklärung des am 4. Juni 2008 von der Bundesregierung zugestimmten „Integrationsindikatoren&#8221; vor.</p>
<p>Es wurden Zeitreihen von 2005 bis 2007 betrachtet. Erstmals wurden hierzu in dieser Studie Daten ab 2005 erhoben. Themenbereich wie Wohnen, Gesundheit, bürgerschaftliches Engagement und Bildung fanden ebenfalls Aufnahme in der Studie.</p>
<p>Die Studie stellt den Stand der Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur Gesamtbevölkerung dar. Der Bericht versucht die sozialen Unterschiede der betrachteten Gruppen zu analysieren und Handlungsfelder auf zu zeigen. Auf Grund der zeitlichen Darstellung von 2005 bis 2007 sind Tendenzen erkennbar. Die Einbürgerungsrate pendelte um 3% , die bikulturellen Ehen lagen knapp um die 10%.</p>
<p>Die Zahl der Schulabbrecher unter den Kindern mit Migrationshintergrund gehe aber leicht von 17,5% (2005) auf 16% (2007) zurück und sei erfreulich. Leider ist der Anteil der Schulabbrecher unter den Schülern mit Migrationshintergrund mehr als doppelt so hoch wie die der Deutschen Schüler. Es verlassen etwa 70000 bis 80000 Jugendliche die Schule ohne Abschluß pro Jahr.</p>
<p>Weiterhin besuchten lediglich 10% der Schüler eines Jahrgangs mit Migrationshintergrund eine weiterführende Schule. Bei den Deutschen Kindern liege dieser bei etwa 30%. Abgesehen davon dass Deutschland mittlerweile zum Schlusslicht derjenigen Europäischen Länder gehört möchte Böhmer mehr Fördergelder in die Migrationsförderung stecken. Hier wird der Ausbau der frühkindlichen Sprachförderung genannt.</p>
<p>Bei der Kriminalität treten deutliche Verschiebungen zu Lasten der Migrationsgruppe auf, deren Ergebnis mit Erfahrungswerten plausibel erscheint.</p>
<p>Der Bericht behauptet entgegen allen anders lautenden Statistiken und Meldungen dass die „Armutsrisikoquote der einzelnen Bevölkerungsgruppen&#8221; gesunken sei (Seite 8). Diese Aussage hinterläßt eine gewissen Zynismus da der Armutsbericht vom 18 Mai 2009  noch von „Alarmierenden Zeichen&#8221; gesprochen hatte. Einen Hinweis auf die tatsächliche Situation wäre wünschenswert gewesen anstelle nur eine 3- Jahres Tendenz im Nach-Komma-Bereich als positives Faktum dar zu stellen.</p>
<p>Kriminalität, Gewalt, fremdenfeindliche, rassistische, und antisemitische Gewalttaten wurden zwar statistisch erfasst, Lösungsmöglichkeiten wurden aber nicht aufgezeigt und lediglich auf weiterführende Studien verwiesen.</p>
<p>Gerade hier erwartet der Bürger Antworten. Außer das Deutschland noch mehr finanzielle Aufwendungen selektiv in die Kultur- und Sprachförderung stecken solle bleiben wesentliche wissenschaftliche Fakten außen vor.</p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption alignnone" style="width: 453px"><img class="size-full wp-image-248" title="afrika_aufruch_homo_sapiens_sapiens" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/06/afrika_aufruch_homo_sapiens_sapiens.jpg" alt="Kinderstube des Homo sapiens sapiens, vor etwa 143000 Jahren brachen die ersten Menschen aus Afrika auf in Richtung Nordosten um die ganze Welt zu entdecken. Vor 60-40 Tausen Jahren wurde Asien und Australien bevölkert, vor 40-35Tausen Jahren Europa und vor 15-35Tausen Jahre Amerika über die Beringstarsse." width="443" height="398" /><p class="wp-caption-text">Kinderstube des Homo sapiens sapiens, vor etwa 143000 Jahren brachen die ersten Menschen aus Afrika auf in Richtung Nordosten um die ganze Welt zu entdecken. Vor 60-40 Tausen Jahren wurde Asien und Australien bevölkert, vor 40-35Tausen Jahren Europa und vor 15-35Tausen Jahre Amerika über die Beringstarsse.</p></div>
<p>Eine grundlegende Betrachtung der menschlichen Natur und die Darstellung der Wanderbewegung des Homo sapiens sapiens hätte diesem Bericht nicht geschadet um auf zu zeigen dass der Mensch heute mit Situationen konfrontiert ist die neu für ihn ist. In der Entwicklung des modernen Menschen seit nun mehr knapp 143000 Jahren (Genetische Datierung) hat es schon immer Migration und Wanderbewegung gegeben. Hierbei vermischten sich die Völker Genetisch und Kulturell und Sprachlich teilweise mit ungeheurer Geschwindigkeit. Ganze Kulturen und vor allem Sprachen verschwanden und tauchten wieder neu aus dem Nichts auf.</p>
<p>Der Mensch heute in riesigen Gesellschaften lebend war damals über Jahrtausende ein Gruppen-Individuum. Die einzelnen Gruppen haben gegeneinander um das Überleben gekämpft. Es galt das Recht des Stärkeren genauso wie heute. Seit dem Neolithikum vor etwa 10000 Jahren mit der Sesshaftwerdung und dem Wechsel von einer Kultur des Jägers und Sammlers hin zu dem Ackerbau und Domestizierung von Nutztieren begannen sich die Menschen rasant zu vermehren (siehe Grafik).</p>
<p>Dies und nur Dies ist das Kernproblem mit dem wir heute als europäischer Staat zu kämpfen haben. Sämtliche Hinweise des Integrationsberichtes deuten nur auf soziale und damit finanzielle Ungleichgewichte der beiden Vergleichsgruppen hin. Es wird nicht erkannt dass die Migrationsströme begründet sind in dem riesigen Anstieg der Weltbevölkerung der seit 2000 Jahren sich längst zu einem exponentiellen Ast geformt hat.</p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption alignnone" style="width: 574px"><img class="size-full wp-image-250" title="growth_rate_homo_sapiens_sapiens" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/06/growth_rate_homo_sapiens_sapiens.png" alt="Bevölkerungswachstum seit dem Mittelpaläolithikum bis heute." width="564" height="415" /><p class="wp-caption-text">Bevölkerungswachstum seit dem Mittelpaläolithikum bis heute.        Die Daten sind aus verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen zusammengetragen und stellen Schätzungen des jeweiligen Autors dar. Diese basieren im wesentlichen auf Archäologischen Funden sowie statistischen Berechnungen zur moderenen mtDNA, DNA und Blutgruppenanalyse. </p></div>
<p>Als politisch verantwortlich denkende Bürger sollten wir aus diesen Fakten möglichst schnell die richtigen Schlüssen ziehen. Wollen wir als nationaler Staat unsere westlichen Kulturen erhalten oder unaufhaltsam vermischen mit anderen freilich auch wertvollen Kulturen bis hin zur kulturellen Selbstaufgabe?</p>
<p>Sicherlich nein könnte man hierauf als „Inländer&#8221; sagen, denn der Wille des Erhaltes der eigenen Kultur steht nicht im Widerspruch mit der Abgrenzung und dem Fernhalten anderer Kulturen. Diese Kulturen sind eben Kulturen anderer Länder in anderen Ländern. Werden diese zu schnell in andere Kulturkreise transferiert sprechen die Anthropologen, Soziologen, Politiker und Migrationsforscher von einer Kolonisation also einer mehr oder weniger gewaltsamen Übernahme von Territorien. Unsere Migrationsproblematik ist jedoch diffiziler, denn offene Gewalt wird durch Gesetze und Regularien verhindert, sieht man mal von den Straftaten ab. Die Migrationsforschung kennt hier den Begriff der unterschiedlich begünstigten Reproduktionsrate auch als „Fruchtbarkeitsziffer&#8221; in der Demographie bekannt. Große kulturelle Gruppen und Gemeinschaften können durch unterschiedliche Geburtenraten demographisch in den Hintergrund geraten. Kulturen sterben ganz simpel gesagt einfach aus.  Hierraus entstehen in Gesellschaften in denen dieser Prozess zu schnell abläuft gewisse Spannungen und Ängste.</p>
<p>Da diese Mechanismen von den Bürgern und Menschen  sehr sensibel war genommen werden sollten diese ernst genommen werden. Hierbei zeigt sich wieder einmal dass Länder mit mehr Volksdemokratieverständnis auch intelligentere Lösungen finden, wie dies am Beispiel der Schweiz gesehen werden kann. Viele Migrationsforscher und Soziologen warnen davor einen ungehinderten Migrationsstrom zu propagieren. Gesellschaftliche und politische Spannungen könnten große Instabilitäten zur Folge haben.</p>
<p>Schließlich sollten wir erkennen das wir als Europäer noch nicht die nötige ethische Entwicklungsstufe erreicht haben, um die Verantwortung für die Folgen, die durch einen ungehinderten Zustrom entstehen würde, zu übernehmen.</p>
<p>Die zukünftige Geschichte unseres Landes und des von Europa wird spannend bleiben da wir uns heute mit einem immer mehr ansteigendem Migrationsdruck konfrontiert sehen werden.</p>
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		<title>18 Milliarden Euro Fördermittel für Hochschulen und Forschungseinrichtungen&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 06:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AJG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den nächsten Jahren werden Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland mit Fördermitteln in Höhe von 18 Milliarden Euro gefördert. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterzeichneten letzten Donnerstag ein entsprechendes Papier. Unter den Bezeichnungen „Hochschulpakt&#8221;, „Exzellenzinitiative&#8221; sowie „Pakt für Forschung und Innovation&#8221; sollen diese Gelder bis 2019 fließen. Das Geld soll unter anderem auch für 275.000 zusätzliche Studienplätze genutzt werden, allerdings leider nur mit den Schwerpunken auf die Fächer Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. Warum andere Fachbereiche wie Soziologie, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften oder Pädagogik weniger intensiv gefördert werden sollen, um hier nur einige zu nennen, wurde nicht bekannt. Angesichts der Milliardenbeträge die an Banken als Summen und Bürgschaften geflossen sind erscheint diese Zahl geradezu lächerlich gering. Diese Summe Verteilt auf 10 Jahren ergäbe gerade einmal 1,8 Milliarden € pro Jahr die wiederum auf alle Hochschulen und Forschungseinrichtungen verteilt werden müßten. Wenn die CDU wirklich in der Zukunft wie Anfang des Jahres angekündigt 10% des BIP für Forschung und Bildung bis zum Jahre 2015 bereit stellen möchte (http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Bildungsetat;art122,2635307) würde sich dies bei einem BIP des Jahres 2007 (2700Mrd. €)  auf etwa 270 Milliarden € belaufen. Somit würden Fördersummen von etwa 27 Milliarden € pro Jahr anfallen. Auch diese Summe [...]]]></description>
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<div id="attachment_193" class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><img class="size-full wp-image-193" title="hochschule_karlsruhe_chemieturm_sdc11419" src="http://www.aep-d.de/wp/wp-content/uploads/2009/06/hochschule_karlsruhe_chemieturm_sdc11419.jpg" alt="Hochschulgebäude Karlsruhe, Aufnahme am 6.6.2009" width="227" height="170" /><p class="wp-caption-text">Hochschulgebäude, Aufgenommen am 6.6.2009 in Karlsruhe.                            Foto ©aep-d.de 2009</p></div>
<p>In den nächsten Jahren werden Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland mit Fördermitteln in Höhe von 18 Milliarden Euro gefördert.</p>
<p>Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterzeichneten letzten Donnerstag ein entsprechendes Papier. Unter den Bezeichnungen „Hochschulpakt&#8221;, „Exzellenzinitiative&#8221; sowie „Pakt für Forschung und Innovation&#8221; sollen diese Gelder bis 2019 fließen. Das Geld soll unter anderem auch für 275.000 zusätzliche Studienplätze genutzt werden, allerdings leider nur mit den Schwerpunken auf die Fächer Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften.</p>
<p>Warum andere Fachbereiche wie Soziologie, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften oder  Pädagogik weniger intensiv gefördert werden sollen, um hier nur einige zu nennen, wurde nicht bekannt.</p>
<p>Angesichts der Milliardenbeträge die an Banken als Summen und Bürgschaften geflossen sind erscheint diese Zahl geradezu lächerlich gering. Diese Summe Verteilt auf 10 Jahren ergäbe gerade einmal 1,8 Milliarden € pro Jahr die wiederum auf alle Hochschulen und Forschungseinrichtungen verteilt werden müßten.</p>
<p>Wenn die CDU wirklich in der Zukunft wie Anfang des Jahres angekündigt 10% des BIP für Forschung und Bildung bis zum Jahre 2015 bereit stellen möchte  (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Bildungsetat;art122,2635307">http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Bildungsetat;art122,2635307</a>) würde sich dies bei einem BIP des Jahres 2007 (2700Mrd. €)  auf etwa 270 Milliarden € belaufen.</p>
<p>Somit würden Fördersummen von etwa 27 Milliarden € pro Jahr anfallen. Auch diese Summe ist zu gering um die Bildung und Zukunft unserer Kinder zu sichern. Durch die Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte ist Deutschland mittlerweile Schlußlicht im Internationalem Vergleich was die Anzahl der Studienabgänger eines Jahrganges angeht. Auch dieses Ergebnis ist konkret das Ergebnis und die Fehlleistung der jetztigen Koalition. Ein paar Millarden kurz vor der Wahl kann hier keine nachhaltige Korrektur bewirken.</p>
<p>Es kann mit recht die Frage gestellt werden wofür genau diese Summen ausgegeben werden sollen wenn sie denn tatsächlich fließen. In einer Zeit in der gleichzeitig Studiengebühren erhoben werden und <strong>Darlehnszinsen für Studienkredite</strong> erhöht werden scheinen diese vollmundigen Ankündigungen grotesk und wiedersprüchlich. Im gleichen Zeitraum wurde der Leitzins von der EZB auf sage und schreibe 1% gesenkt damit die<strong> &#8220;armen&#8221; und &#8220;notleidenden&#8221; Geschäfts- und Zentralbanken</strong> noch billiger an Kredite heran kommen.</p>
<p>Am Ende werden die Fördersummen womöglich für bauliche Erneuerungen oder gar Heizkosten der Instituts- und Forschungseinrichtungen ausgegeben während immer weniger junge Menschen ein Studium ohne dem Risiko einer Schuldenfalle sich werden leisten können</p>
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