Papandreou kleinlauter, Besuch in Berlin soll Geldschleusen öffnen……
50 griechische Drachmen. Um die Inflation zu bekämpfen, trat Griechenland 1953 dem Bretton-Woods-System bei. Anschließend wurde die Währung umgestellt. Mit der Einführung des Euro ging die währungspolitische Rolle der Bank auf die EZB über. Der bisherige Direktor Loukas Papadimos wechselte an die EZB, wo er Vizedirektor wurde. Die Bank von Griechenland ist weiterhin für die Bankenaufsicht verantwortlich, wobei niemand weiss ob dies ein Vor- oder Nachteil ist. Papadimos meinte jedenfalls am15 Mai 2009, der "Aufschwung kommt früher als erwartet". Wunsch und Wahnvorstellung verschmelzen in einer spätgriechischen Dekadenz.
Wie heute der DLF in seinen 20 Uhr Nachrichten vermeldete soll Papandreou nun doch die EU um Unterstützung bei der Begleichung ihrer vorsätzlich herbeigeführten Schulden gebeten haben. Nächste Woche wolle Papandreou seinen Antrittsbesuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin machen. Der Bürger kann davon aus gehen dass bei diesem Treffen intransparente Absprachen zur Rettung Griechenlands getroffen werden. Die in Athen offensichtliche Intransparenz mache damit weiter Schule im Bundeskanzleramt.
Noch vor zwei Wochen, als der Betrug Griechenlands publik wurde, tönte Papandreou noch lauthals, das Griechenland nicht um Hilfe gebeten habe, und man selber mit der Staatsverschuldung fertig werden würde. Mittlerweile hat Papandreou realisiert das weitere Kredite nur über ein offizielles Hilfeersuchen gerichtet an die Länder der Euro-Zone möglich sei. Andernfalls sei es aus mit der “spätgriechischen Dekadenz“.
Schon bald werden die Eurozonenländer aufgerufen sein zu zahlen oder aber für Kreditlinien über 300Mrd. Euro zu entscheiden. Nach inoffiziellen Informationen könne sich der Schaden dann leicht auf 900Mrd. Euro aus weiten. Während die Geschädigten schon jetzt fest stehen, bleiben die Betrüger und Nutznießer unbehelligt.
Obgleich Merkel, Westerwelle und Seehofer noch heute eine finanzielle Hilfe ablehnen, dürfte schon jetzt klar sein das der Feste Wille, Griechenland “auf Kurs zu halten”, überwiege. Das bedeute konkret dass deutsche Kinder noch lange auf die Korrektur der unrechtmäßig erlassenen Harz-IV Regelsätze wird warten müssen. Milliardenhilfen für Griechenland sind wohl wichtiger.
Der Bürger darf darauf gespannt sein, wie man die Finanzierung von kriminellen Machenschaften eines Mitgliedstaates verpacken wird. Schließlich soll der zahlende Bürger nicht bemerken dass das Verbot einem verschuldeten Staat finanziell zu helfen gemäß dem “Vertrag von Lissabon” umgangen wird. Oder aber man möchte nicht wahr haben dass der Euro gescheitert ist.
Griechenland ist bankrott und kann sich nur durch die Einführung der Drachme wieder Vertrauen bei den übrigen Euro-Zonen Länder erwerben. Dieser Prozess könnte Jahrzehnte dauern, eben so lange wie es braucht eine Gemeinschaft zu einer Gesellschaft ohne Betrug und Korruption zu erziehen . Werde ein Ausschluss der Griechen aus der Euro-Zone nicht umgesetzt, führe dies letztendlich zum Verlust der Stabilität des Euros.
Bildquelle:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/9/94/Gre_Drachme.JPG/800px-Gre_Drachme.JPG
Der Urheberrechtsinhaber dieser Datei hat ein unbeschränktes Nutzungsrecht ohne jegliche Bedingungen für jedermann eingeräumt. Dieses Nutzungsrecht gilt unabhängig von Ort und Zeit und ist unwiderruflich.
Das Nutzungsrecht wurde ausdrücklich oder – aufgrund einer noch weiter gehenden, im deutschen Sprachraum aber rechtlich nicht möglichen Übergabe in die „public domain“ oder der rechtlich ebenfalls nicht möglichen Deklarierung eigener Werke als „gemeinfrei“ – konkludent eingeräumt.
Besucher zum post: 60





