Europa bröckelt, Griechenland betrügt bewusst und kalkulierend die EU……..
Schon wird diskutiert die "No-Bail-Out" Klausel im Maastricht-Vertrag zu ignorieren. Rettungspläne schon beschlossen!

Randale in Athen, oder Eulen nach Athen tragen? Europa Sondergipfel zwingt die Mitgliedsstaaten für den Betrug von Griechenland auf zu kommen. Merkel öffnet großzügig die Geldschatullen der Deutschen, "weil man helfe wenn der Nutzen für die Allgemeinheit größer ist als der Schaden." Viele Bürger haben das Vertrauen in unsere Kanzlerin inklusive Papandreou verloren.Ein geordnetes EU-Ausschlußverfahren Griechenlands wäre besser für die EU. Foto ©aep-d.de 2009
Nachdem immer mehr durchsickert in welchem Maß die Europäische Union von der Regierung Griechenlands betrogen worden ist, scheint allmählich das ganze Ausmaß auch bei den bisherigen Europa-Befürwortern angekommen zu sein. Bereits vor der Währungsunion im Jahre 2001 warnten zahlreiche Volkswirtschaftswissenschaftler vor einem übereilten Schritt.
Die Maastricht Verträge legten einst strenge Maßstäbe an die Nettoneuverschuldung der Beitrittskandidaten. Jene Kriterien wurde von Griechenland einfach nicht beachtet.
Jeder kennt die Bilder der Streiks und Generalstreiks in Griechenland und weiß nur all zu gut welch politischer Sprengstoff sich in dieser Volkswirtschaft entladen kann. Schon demonstrieren die Griechen mit Fahnen und Plakaten gegen die angekündigten Kürzungen der Regierung, welche von der Europäischen Union diktiert wird.
Gleichzeitig wird diskutiert die “No-Bail-Out” Klausel, die noch im Maastricht-Vertrag verankert war, zu ignorieren und Geld zu drucken. Wie naiv und Hilflos? Ein Volk das auf die Straße geht könne man zum jetzigen Zeitpunkt am wenigsten gebrauchen. Im Hintergrund agieren die “Entscheider” und “Kräfte” die noch von dem Irrglauben besetzt sind durch markige Sprüche und “Machtwörter” etwas gerade zu biegen was längst spröde und brüchig ist. Gemeint ist auch Frau Dr. Merkel und Sarkozy die womöglich schon Rettungspläne schmieden für eine Volkswirtschaft die vom Betrug und Eigennutz gelebt habe. Merkel erklärte jedoch vollmundig an Griechenland und Giorgos Andrea Papandreou gerichtet, “man stehe zu Athen”.
Angeblich wolle Papandreou mit eigenen Kräften aus der Finanzkrise wieder heraus kommen. Es ginge ihm darum wieder Vertrauen auf zu bauen, so heute auf den EU-Krisengipfel in Brüssel. Notfalls habe die EU ein Rettungsprogramm schon heute klammheimlich verabschiedet, welches dann in zwei Monaten aktiv wird wenn die ersten fällig gewordenen Kreditlinien von Griechenland nicht bedient werden können.
Wenn dies passiert zahlt der europäische Steuerzahler und Sparer durch Geldentwertung und Inflation. Der Schaden wurde von Griechenland bewusst und kalkulierend begangen in der Hoffnung dies bleibe unentdeckt. Griechenland ist auch dafür bekannt dass riesige Summen der EU-Förderung in jahrelang künstlich gestreckte von der EU geförderten Bauvorhaben in dunklen Kanälen der Korruption versickerte. Es muss darum wie ein Hohn für Europa wirken wenn jetzt die Griechen gegen Kürzungen demonstrieren, wohl wissend dass jene Mittel die sie haben wollen anderen Bürgern in Deutschland, Frankreich oder Holland vom Butterbrot genommen wird. Die Harz-IV-Regelsätze für Kinder sind nur ein Beispiel.
Der frühere EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing verwies auf die “No-Bail-Out” Klausel im Maastricht-Vertrag. Würde man helfen, breche das Finanzsystem innerhalb kürzester Zeit zusammen.
Der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, ist auch der Meinung dass Griechenland selber mit der Misere fertig werden müsse. Es gebe auch die Variante eines Austrittsverfahrens. Inwieweit ein Zwangsausschlussverfahren für Griechenland möglich sei ist noch nicht genau geklärt.
Die Göttinger Wirtschaftsprofessorin Renate Ohr lehne auch eine Rettung a’la 480Mrd. Rettungspaket ab. Das Land müsse seine wirtschaftlichen Probleme selbst lösen.
Nur der auf weiter Flur einsam verbliebene Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn glaube es mache Sinn zu helfen. Er räumte dann aber auch sofort ein dass Griechenland den Gürtel enger schnallen solle. Möge er das selber den protestierenden Menschenmassen erklären.
Wie aus wohl bekannten Bürgerkreisen verlautete, sei eine mögliche Lösung für den sich nun abzeichnenden Zusammenbruch des Euro eine gezielte Rückabwicklung der Währungsunion, oder aber den Weg der Inflation um die Staaten zu entschulden. Hierbei könne im Endstadium ganz besonders das Instrument der regressiven Währungsreform genutzt werden, bei der derjenige der ein geringeres Geldvermögen besitzt auch mehr Geld in die neue Währung umgetauscht bekommt. Der Kleinsparer müssen nicht der Verlierer einer Währungsrückabwicklung sein.
Vermögens-Singularitäten würden bei einer regressiven Rückabwicklung des Euro am meisten verlieren. Diese könnten sich es auch leisten.
Weitere Artikel zur Problematik der Staatsverschuldung:
Von der Rezession zur Inflation und Hyperinflation……
Finanzkrise in Deutschland von 1931
Banken: Brandstifter als Feuerwehr
Bernd Senf: Der Nebel um das Geld – Zinsproblematik, Währungssysteme, Wirtschaftskrisen – Ein Aufklärungsbuch, Gauke-Verlag, Lütjenburg 1996
Helmut Creutz: Das Geldsyndrom – Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft, Ullstein-Taschenbuch 34556, Frankfurt/Main, Berlin 1995
Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation, Goldmann-Taschenbuch, Wilhelm-Goldmann-Verlag, München 1993
Silvio Gesell: Die Natürliche Wirtschaftsordnung, Gesammelte Werke, Band 1 1, Gauke-Verlag, Lütjenburg 1991
Der Dritte Weg – Zeitschrift für die natürliche Wirtschaftsordnung, Feldstr. 46, 20357 Hamburg
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