CO2-Emissionshandel nutzen zur Vermögensumverteilung!
von Reich nach Arm?......

Energieflussbild 2007 für die Bundesrepublik Deutschland in Mio. t SKE (Steinkohle-Einheit). 28,3076 Petajoule ( PJ ) = 1 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten. Die meiste Energie geht "flöten".
Der CO2-Emissionshandel kann genutzt werden um die zur Zeit existierenden Vermögensungleichverteilungen zu nivellieren. Die Kräfte des Marktes haben immer wieder zu politischen Instabilitäten geführt wenn das Wirtschaftssystem Vermögensungleichverteilung und Vermögens-Singularitäten geschaffen hatten.
Der Klimagipfel in Kopenhagen scheint erstmals dazu Gelegenheit zu geben, auch wenn die Ursache der Klimaerwärmung nicht unbedingt an dem Ausstoß von CO2 gekoppelt ist (wir berichteten [3][4]). Renommierte Zeitungen glauben das die Kritiken die jetzt verschärft in Wissenschafts-Blogs diskutiert werden allesamt unwissenschaftlich seien und nicht fundiert, auch wenn diese von bekannten Klimaforschern erhoben werden. Man halte lieber an seinen seit Jahrzehnten eingeschlagenen Kurs der Medien fest als dass man zugeben müsste das doch etwas daran sei und man sich geirrt habe. Jene selbst ernannten Experten (siehe Artikel aus der FAZ, “Wie Kopenhagen ein Erfolg würde“) machen dabei selber gravierende Fehler. So wird behauptet dass die Kohle wohl noch 10000Jahre reichen könnte. Nach eigenen Recherchen ist eher von 400 Jahren aus zu gehen, für die die Deutschen Kohlevorkommen reichen würden, aber nur für Deutschland. Das BMW nennt Reichweiten für Deutschland von einigen hundert Jahren [2].
In einem anderen Bericht derselben renommierten Zeitung sprechen die Autoren von sogenannten ozeanographischen Sauerstofflöchern, einer gewissermaßen riesigen Todeszone die entstehen könnten, in denn keine Fischbestände sich mehr halten könnten. (siehe Artikel aus der FAZ, “Die Menschlichkeit auf dem Prüfstand”)
Klima hin, CO2 her, es ist ratsam die Energieressourcen sparsam zu nutzen, denn irgend wann ist nichts mehr da zum verheizen. Unter der zweifelhaften Annahme das der CO2 Ausstoß an das Klima gekoppelt wäre könnten wir folgende Überschlagsrechnung machen, um die Klimaerwärmung auf 2 C° bis 2020 begrenzen zu wollen. Wikipedia schreibt hierzu:
In den letzte 20000 Jahren lag die CO2 Konzentration bei etwa 280 ppm. Mit Beginn der Industrialisierung stieg dieser 385 ppm. Die anthropogenen, d. h. vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt bzw. ca. 9,9 Gt Kohlenstoff (8,4 GtC durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe sowie 1,5 ± 0,5 Gt durch Landnutzung) sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2 bzw. 150 Gt Kohlenstoff.
Zur Zeit liegen “geheime” Pläne vor, den jährlichen globalen CO2 Ausstoß im Jahre 2020 auf schlappe 49 Milliarden Tonnen (GigaTonnen) zu begrenzen. Jetzt kommt die einfache Rechnung des Emissionshandels auf den Tisch.
Man teile diese CO2 Emission durch die Anzahl der Weltbevölkerung und gebe jedem Weltenbürger seine Emissionsscheine zum Handel in die Hand. Die Weltbevölkerung wird jetzt fest geschrieben, so daß jedes Land durch Verringerung seiner Bevölkerungszahl höhere CO2 Emissionen seinen Bürgern zugestehen kann.
49 Gt Kohlenstoff / 6,8 Milliarden = 7,2 t Kohlenstoff pro Jahr und Erdenbürger!
Jeder Mensch kann nun seine CO2 Papiere derjenigen Industrie meistbietend verkaufen der sie benötige. Alternativ dazu kann er seine Emissionspapiere selber verbrauchen. Mit zunehmender Verknappung der Emissionspapiere steigt der Preis und gewährt selbst den Ärmsten der Armen ein einträgliches Einkommen.
Eine andere Methode das sehr beliebte “bedingungslose Grundeinkommen” zu realisieren. Zugegeben ein schöner Traum, der jedoch Realistischer ist als derjenige den die Teilnehmer des Gipfels morgen träumen.
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