Banker verrichten “Teufels Werk”
Nicht ganz so titelte heute die “WELT KOMPAKT” in einem Artikel in der der US-Großbank Goldman Chef zitiert wurde.
Banker als altruistisch handelnde Wesen? Ebenso berichtete die FAZ mit dem Titel “Ich bin nur ein Banker, der Gottes Werk verrichtet” und bezieht sich auf dasselbe Interview. Banker verrichten “Gottes-Werk” sagte Lloyd Blankfein allen Ernstes in einem Interview mit der “Sunday Times”. Man helfe den Unternehmen mit Krediten und schaffe somit Mehrwert um Wohlstand zu schaffen. Dieser schaffe Jobs für die Menschen und führe zu mehr Wachstum.
Goldman Sachs hatte im dritten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar verbucht und will seinen Managern mehr als 20 Millionen Dollar als Boni zum Jahreswechsel zahlen.
Laut kritischen Stimmen aus der Realwirtschaft neide man nicht dem Lasten- Leistungsträger Blankfein seine sauer verdienten Milliönchen nicht, nur habe die Öffentlichkeit etwas dagegen Geldfinanzgeschäft in Verbindung mit religiösen Werten zu bringen. Somit geselle sich Geschmacklosigkeit zu Hohn und Spott gegenüber den Armen und Schwachen unserer Gesellschaft.
Blankfein diskreditiere somit sich und die Finanzwelt ohne das Zutun seiner Kritiker und womöglich ohne es selber zu bemerken. Reichtum und Vermögen verblende schließlich bekanntlich den Nutznießer und verhindere eine notwendige selbst kritische Haltung.
Die eigentlichen Probleme die durch Banken noch entstehen werden sind gerade erst sich am entwickeln. Möglicherweise ist hier eher der Teufel am Werk.
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