Finanzkrise wird in der Presse schön geredet…. | Alternative Europa Plattform

Finanzkrise wird in der Presse schön geredet….

13. August 2009
By AJG

Immer mehr Medien schwenken in den Reigen der überstandenen Kriese mit ein.

Blick in die Zukunft,  Wirtschaftsexperten und Politik redet den Aufschwung herbei, aber was passiert wenn das nach Hinten los geht?

Blick in die Zukunft, Wirtschaftsexperten und Politik redet den Aufschwung herbei, aber was passiert wenn das nach Hinten los geht?

Immer mehr Medienberichte künden von der lang ersehnten Talsohle. Kanzlerin Merkel wird schon als Retterin der Krise gefeiert. Die SPD ist gerade durch assozial moralische Verhaltensweisen eines ihrer Wahlkampf-Team-Mitgliedes gebeutelt und möchte lieber die Aufmerksamkeit auf die Schweinegrippe gelenkt sehen.

Bei allem Respekt vor unsrer Bundeskanzlerin so scheint man im Vorfeld zur Bundestagswahl lieber die Taktik des in Deckung Gehens zu beherzigen. Dabei hätte Merkel angesichts der gravierenden Fehlentscheidungen bei der Verabschiedung des 480Mrd. Rettungspaketes allen Grund dazu an Korrekturen und Alternativen zu arbeiten. Stattdessen wird diese Bürgerbelastung als Erfolg bei Finanzinstituten und Wirtschaftsexperten gefeiert, deren Namen in Artikeln und Zeitungen aber oftmals nicht genannt werden.

Es reicht schon wenn unsere Medien die leichten Belebungsindikatoren der verschiedenen Börsenplätze interpretieren,so dass fast alle Verantwortlichen sich zurücklehnen und eine Besserung der Situation predigen. Besserung möglicherweise für Banken und Finanzinstitute, von den Bürgern ist hierbei oftmals keine Rede, deren prozentuelles Realeinkommen gegenüber den BIP-Gewinnzuwächsen unserer Volkswirtschaft in den letzten dreißig Jahren permanent gesunken ist.

Merkel hat mit ihrem planlosen überstürzen Rettungsaktionen zumindest eines erreicht und demonstriert.

1. Merkel steht auf der Seite der Finanzinstitute.

2. Eine Analyse des Zins- und Zinseszins Systems wird vermieden.

3. Politische Ratgeber für Gegenmaßnahmen sind Bankenmnager (Die Verursacher) und nicht der Bürger.

4. Der Bürger soll wie der Name sagt für Fehler der Bad Banks bürgen.

Laut Wirtschaftsanalysten der AEP-D werden die hohen Volatilität- Ausschläge an den Börsen angesichts der gigantisch in den Markt gepumpten Geldmengen und Geldgarantiezusagen zu weitaus dramatischeren Instabilitäten in den nächsten Monaten führen.

Wie das Wirtschaftsanalystenteam der AEP-D weiter bestätigte könne es nach der Bundestagswahl zu weiteren Entlassungswellen führen wenn die löchrigen Rettungsschirme wie Kurzarbeit und Konjunkturpakete (lächerliche 35Mrd. im Vgl zum 480Mrd. Paket) aus laufen.

Mit Merkel wird der Wähler weiter für eine Politik gegen den kleinen Mann stimmen wie dies in vielen politischen Gesetzesvorhaben (Europa, Pendlerpauschale, Bildungspolitik, Studiengebühr, Bad-Banks Gesetz, Schuldenbremse……) dokumentiert ist.  Blindes Vertrauen in eine Politik die gemäß Namensgebung christlich sein möchte, dies aber nur gegenüber Banken ist scheint auch diesmal in eine unsichere Zukunft für Mensch und Bürger zu führen, wohingegen Banken und marode Finanzinstitute durch merkelsche Logik und Politik gestützt werden mag.

In einer Zeit in der die volkswirtschaftliche arbeitende Gewinnuhr schneller läuft als die durch den Bund des Steuerzahlers aufgestellten Schuldenuhr, sollten die Wähler die Frage nach der Umverteilung stellen, die seit der Kohl- und Schröder- Regierung aus dem Lot geraten ist.

Anstelle zu fragen wie wir eine Schuldenbremsen ins Grundgesetz implementieren können, sollte gefragt werden wie wir die gewinne schöpfenden Organisationseinheiten unserer Volkswirtschaft wieder mehr an den gemeinschaftlichen Aufgaben unseres Staates partizipieren lassen könnten.


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One Response to Finanzkrise wird in der Presse schön geredet….

  1. Klaus on 13. August 2009 at 18:37

    “Die Krise ist vorbei” tönt es durch die Medien.

    Trotz Kurzarbeit, Firmenpleiten und immer mehr Arbeitslosen steigt das BIP wieder.
    Doch außer den Monopolispielern an den Börsen dieser Welt, die dabei sind, sich die Milliardenhilfen einzuverleiben, werden wir wohl davon genauso wenig mitbekommen, wie vom Wirtschaftsaufschwung, der noch kurz vor der Krise lauthals verkündet wurde.

    Auch von dem in den Medien verkündeten fallenden Preisindex von 10 – 15 % habe ich noch nichts mitbekommen können. Im Gegenteil, bei den Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs sind in den letzten Monaten Preissteigerungen in der angegebenen Höhe zu verzeichnen.

    Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

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