Die Rezession geht zu Ende – vorerst, wie bitte?…..
..fragt der Bürger. Der Wunsch mag Vater des Gedankens sein, weil Machtworte der Politiker hier doch nichts ausrichten....

Industrieanlage in den 70'er Jahren im Herzen des Ruhrgebietes - Die Rezession forderte iher Opfer, unter anderem bei der Umwelt und den Arbeitsplätzen.
Die Rezession geht zu Ende schreibt die FTD gestern im Internetportal unter der Rubrik “Konjunktur”. Die Prognosen der Bundesregierung ist Optimistisch jedoch genauso Vertrauenserweckend wie die Guten Prognosen Mitte des Jahres 2008. Wie wir wissen traten das prognostizierte Wirtschaftswachtum der Bundesregierung, der Wirtschaftsweisen und Experten nicht ein.
Möglicherweise entspringt dem Gedanken ein Wunschdenken welcher den planlosen Aktionen unserer Bundesregierung der letzten Monate geschuldet ist und einem gewissen Rechtfertigungsdruck unterliegt. Andere Experten prognostizieren noch weitere Durststrecken und Zusammenbrüche die sich auch rechnerisch nachvollziehen lassen. Die in der FTD genannten Experten sind dann auch Experten führender Finanzinstitute und Forschungsinstitute die eine Trendwende am Horizont der Volkswirtschft sehen wollen. Womöglich handelt es sich um dieselben Experten deren Kreditinstitute noch vor Monaten durch den Bürger und Steuerzahler durch Milliardenbeträge gerettet wurden. Das Konjunkturpaket I und II mit seinen vergleichsweise lächerlichen 65Mrd. Euro gegenüber den beispielweise 480 Mrd. Euro Kreditgarantien dokumentieren die Schwerpunkte unserer Politik.
Natürlich hat die Bundesregierung ein Interesse die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren, es sei jedoch darauf hingewiesen das bloses Schönreden der Situation noch niemals vor einem unausweichlichem mathematischen Ende geholfen hat. Es ist nur ein gewisser psychologischer Effekt zu sehen, der eine zeitlich befristete Stabilisierung bis über die Bundestagswahlen hinaus zu schieben vermag.
Es ist Schade dass sich bis heute niemand unserer Besten der Besten (der Parlamentarier) dazu Äußern konnten warum nicht das gut bewährte Instrument des Insolvenzrechts genutzt wurde um die wirtschaftlich maroden Banken und Finanzinstitute aus dem Verkehr zu ziehen. Warum wurde statt dessen das Bad Banks Gesetz verabschiedet. Da sonst dabei ein sehr viel größerer Schaden enstanden wäre, wie Frau Merkel immer wieder betonte, können Wirtschaftsexperten und Wissenschaftler nicht erkennen. Gerade in Zeiten einer freiheitlich geförderten Wettbewerbsgesellschaft ist die Stützung von Banken das absolut falscheste Signal der vergangenen Monate gewesen.
Weiter berichtet die FTD von Prognosen, Trendwende und Absturz der Konjunktur und einigen Zweiflern an den Aufschwung und der Trendwende. Letztendlich weiß dann doch niemand wie es weiter geht. Auch das Wörtchen “vorerst” in der Überschrift deutet eine Fortsetzung der Saga “Finanzkrise” hin. Sicher ist, das soviele Milliarden die in das System gepumpt werden, zumindest eine Geldentwertung der Sparguthaben bedeutet und zum großen Teil nicht zum Verbraucher fließt. Eine offene Sparer-Zwangsabgabe kann man zur Zeit politisch nicht durch setzen, versteckt durch Inflationsfördernde Geld-Injektionen (auch genannt Konjunktur- und Rettungs-pakete) ist der Griff in die Taschen der Spare schon heute möglich, ohne das man es so richtig merkt. Wenn nur alle etwas davon hätten, wäre nichts dagegen ein zu wenden, aber wahrscheinlicher ist das diese Geldmengen weiterhin von anderen Kräften abgesogen wird.
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